Uriah Heep Live Hannover November 2013

Uriah Heep eher Co-Headliner als Vorprogramm

Uriah Heep legen ein mehr als ansprechendes bis sehr gutes Konzert hin: Tip-top in Form, technisch sehr versierte Musiker und trotz der sehr traditionellen Rockmusikfarbe insgesamt alles andere als angestaubt. Mehr ein veritabler Co-Headliner-Gig als der angekündigte special-guest-Slot über rund eine Stunde mit so ziemlich allem, was der Fan von Rockmusik der frühen Siebziger mit progressivem Einschlag erwartet: Schwere Rockgriffs, röhrende Hammond-Orgel, pfiffig und knackig gesetzte Gitarrensoli von dem einzig verbliebenen Gründungsmitglied Mick Box und ein sich über mehrere Oktaven erstreckender Gesang von Bernie Shaw, der fast noch in Höhenbereiche vorstößt, wie es Deep-Purple-Sänger Ian Gillan einst zu „Child In Time“-Zeiten schaffte.Beeindruckend.

Dafür gibt es von den rund 5000 zunächst anerkennenden Applaus und obwohl gen Ende sich so etwas wie echte Begeisterung im Publikum breit macht, scheint man doch eher auf party-kompatiblen Boogie-Rock von Status Quo zu warten.

 

Quelle

hannover

6 Kommentare zu „Uriah Heep Live Hannover November 2013

  1. Danke,
    für das positive Feedback. Es war ein wirklich toller Rock-Musikabend in Hannover am 09.11.13. Freut mich, dass Du auch regelmäßig die neuen Heep-Platten kaufst. Dann bist Du ja auf dem Laufenden und weißt, was Heep anno 2013 aktuell an tollen Sachen rüberbringt.

    Bin ich mit Status Quo übrigens auch. Nachdem ich in den letzten Jahren mich eher für die neuen Sachen interessiert habe (war nicht sooo sehr der Riesen-Quo-Fan) , vor allem Don’t Stop, Heavy Traffic und Quid Pro Quo (für mich die beste Platte seit Jahrezehnten !), habe ich jetzt die klassische Serie endlich komplett von „Piledriver“ bis „Never Too Late“. Muss schon sagen: Spaß pur. Und Live, wie in Hannover, kann man sagen: Die haben nichts verlernt🙂

  2. Hallo,
    War bei bekannten in Hannover zu Besuch und so konnte ich das Konzert da besuchen….
    Uriah Heep spielten einfach genial,es hat einfach alles gestimmt,Musik,Gesang,Akustik…alles war super Klasse.
    Trotzdem wollte der Funke irgendwie nicht so richtig auf die Zuschauer über springen… schade…. waren halt 99% status quo Fans…
    als die nehmlich die Bühne betraten,waren die Leute nicht mehr zu halten…

  3. ich war dabei !!! und bereue keine sekunde dieser beiden konzerte. muss aber aus meiner sicht sagen, uriah heep….das war’s. besser geht nicht !! bin fan der ersten stunden beider gruppen und besitze jede original LP/CD. status quo ist halt die party-band, immer gute laune musik usw. uriah heep, vor zwei jahren das letzte mal gesehen in würzburg, bringen mich musikalisch auf den „höhepunkt“. da stimmt der erste song, der zweite usw, aber dann kommt mal eben „gypsy“ und dann hält mich nichts mehr……geht es noch besser ??? nur noch, wenn heep wieder irgendwo spielt, und ich dabei bin !!

  4. Hallo liebe Freunde von Uriah Heep !

    Am 09.11.2013 war ich mit ein paar Freunden auch in Hannover.

    Eigentlich nur wegen Uriah Heep… Selbstverständlich…Und um nebenbei auch noch Status Quo zu erleben. Es war ein gelungener Abend ! Es gelang mir, mich in die erste Reihe vorzukämpfen. Dank einiger Status Quo-Fans, die in vorherigen Gesprächen während der Wartezeit von mir erfahren hatten, dass ich großer Fan von Uriah Heep bin. „Komm nach vorne, es ist doch Deine Band…“, sagten sie. Ich nahm das Angebot dankend an mit dem Versprechen, bei „Quo“ wieder Platz zu machen…

    Vorweg: Beide Bands machten einen Riesenspaß. Obwohl Uriah Heep in der Tat in Hannover mehr als perfekt waren. Sie konnten aber gegen den „Party-Boogie-Rock“ der sehr symphatischen Recken Francis Rossy und Rick Parfitt nicht ankämpfen. Aber wer wie ich Uriah Heep schon zig Mal gesehen hat, kam voll auf seine Kosten.

    Leider trafen an diesem Abend zwei Welten aufeinander. Zum eine das Party-Volk, dass nur wegen Status Quo da war. Zum anderen die Heep-Jünger, die mal wieder ihre Band Live sehen wollten. Wie jedes Jahr ! Nur waren die kaum vertreten. Ich glaube, die meisten in der Halle konnten mit Uriah Heep wenig bis gar nichts anfangen.

    „Was ??? Die gibt es noch ? Spielen die auch Lady In Black ?“

    Ohne Kommentar…

    In der Kürze der Zeit machten Mick Box und Co. keine Kompromisse. Es wurde virtous gerockt, es wurden Facetten in die Songs eingebaut, die man so bisher nicht gehört hat, und der Sound in der Halle war perfekt. Nichts dröhnte, verzerrte oder verschwamm. Alle Instrumente waren exakt zu orten, Mick’s Soli waren perfekt und sehr sauber. Bernie Shaw übertraf sich mal wieder selbst. Er sang frisch und über mehrere Oktaven. Super !

    Die Songasuwahl war sehr klassisch angepeilt. Einzig „Overload“ und „I’am Ready“ vom aktuellen Album „Into The Wild“ waren neu… Für mich etwas wenig. Hätte gern mehr von den neuen Sachen gehört ! Dafür entschädigte das selten gespielte „Traveller In Time“ vom legendären Album „Demons And Wizards“.

    Der Rest war Uriah Heep „At Its Best“… Sunrise, Look At Yourself, Gypsy, July Morning… Viel mehr war in der Kürze der Zeit kaum unterzubringen.

    Als Zugabe : Die obligatorische „Lady….“
    Für’s ahnungslose Mainstream-Volk…

    Ich glaube, die meisten Fans an diesem Abend kannten gar nicht mehr von Uriah Heep. Wie immer bei solch Party-Konzerten, wo das „Mainsream-Volk“ nur abfeiern will. Schade !

    Eine Stunde mehr Uriah Heep in dieser tollen Verfassung hätte mich zum glücklichsten Menschen der Welt gemacht.

    Glücklich hat mich auch Davey Rimmer gemacht. Als Ersatz für Trevor Bolder überzeugte er als hervorrangender Bassist und Musiker. Er kam mit seiner Spieltechnik dem legendären Gary Thain sehr nahe. Trotzdem: R.I.P Trevor Bolder…

    Und Dayey: Mach Dir nichts draus. Bier kann jeder mal verschütten😉

    Grüße aus Hann. Münden
    Martin Böhmer

      1. toller interresanter bericht den du da geschrieben hast.
        und ich als quo fan freu mich sehr uriah heep zu hören weil ich ihre musik sehr mag.
        kaufe auch regelmäßig ihre platten

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