Uriah Heep & Nazareth / 04.05.2012, Westpfalzhalle, Zweibrücken–Ein Review von Boris Theobald

Nicht schlecht… lange Schlangen vor der Zweibrücker Westpfalzhalle deuteten das große Interesse am Klassiker-Doppelpack an. Geschätzt 1400 Leute guckten ‚Heepzareth‘. Die Location ist eine Turnhalle, in der normalerweise unter anderem Handbälle geschmissen werden – inklusive aufgebauter Tribüne war die Westpfalzhalle aber ganz gut gerüstet. Das Publikum war ein wilder Mix aus Altrockern und Metaljüngern, die womöglich einst zu den Klängen von "Dream On" oder "Lady In Black" gezeugt wurden – zu einer Zeit, als diese Songs schon lange, lange Klassiker waren. Die Schöpfer des ersteren erschienen beinahe pünktlich um acht auf der Bühne. Doch Nazareth hinterließen bei vielen gespannten Zuschauern am Ende einen zwiespältigen Eindruck. Da war auf der einen Seite das wohlige Gefühl, Legenden bei der Arbeit gesehen zu haben. Und auf der anderen Seite die Enttäuschung darüber, dass es viel zu selten kribbelte und der Auftritt zeitweise halbherzig wirkte.

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