Sonic Origami ( 1998 ) – eine Rezension von Thomas Friesenhagen

Eines vorweg.

Das Album ist besser als das meines Erachtens nichtssagende Artwork !

Musikalisch ist dieses Album sehr breit gefächert, wobei allerdings das  seichte Ende dieses Bereichs mehr als fragwürdig für eine 70er Jahre Rocklegende ist.

Im Durchschnitt bewegt sich dies Album im Bereich eingängigen Poprocks.

Between two worlds
ist ein proggiger, melodischer, mystischer Rocksong.
Der Opener ist eines der ganz großen Highlights dieses Albums.

I hear voices
setzt den Trend des ersten Titels fort.
Eine Rocknummer mit Biß. Irgendwie erinnert mich das Gitarrenriff an Deep Purple. begründen kann ich das allerdings jetzt nicht genau.

Perfect Little Heart
ist eindeutig Poprock. Musik, die den Interpreten nicht bestimmen lässt. Austauschbar.

Heartless Land
betritt mit Accoustikguitar und  sanftem E- Piano seichteste Gewässer.  Eine Ballade mit Wurzeln in der Popmusik. Musik ohne Ecke und Kante. Niemand tut sich dabei weh.

Only the young
ist eine sehr melodische Poprocknummer. Der Song hat Klasse.

In the moment
setzt diesen Trend fort

Question
ist die Rockballade auf diesem Album. Herrliche  Harmonien. der Song mündet in……

…….Change
überzeugt mit Satzgesang und aussergewöhnlich schöner Melodie.

Shelter from the rain
empfinde ich als ein weiteres Highlight dieses Albums
Uriah Heep goes Bluesrock. Herrlich !

Everything in life
ist ein schneller  Rocker, ganz typisch für Uriah Heep. Klasse Song !

Across the miles
ist der ganz große Ausrutscher dieses Albums. Eine englischsprachige Schlagerschnulze. Durchaus gut, aber für mich in keiner Weise mit dem Image und der Musik der Band vereinbar.

Feels like
bietet wieder  melodischen  Rock mit Chorgesang.

The golden palace
wäre die ganz große Hymne dieses Albums, wenn da nicht dieser seltsame Refrain wäre.
Der Song hat teilweise große Klasse, begibt sich aber immer wieder in eine Refrain, der meines Erachtens nicht zum Rest des Titels passt.

Sweet pretender
Bietet dem Hörer als Abschluß einen Klasse Rocker aus der Feder von Trevor Bolder.

Fazit:
Sonic Origami bietet dem Hörer ein breites Spektrum an Musik.  Dieses Spektrum empfinde ich aber sehr seltsam gewählt.
Das Konzept dieses Albums drückt seine Unschlüssigkeit bereits im Design des Coverartworks aus.

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