CIRCLE OF FRIENDS – International Uriah Heep Convention 2004 – Bericht von Klaus Andrae

Circle Of Friends
International Uriah Heep Convention 2004
23. – 25. September in Hamburg

Ich war das erste Mal bei einem Fantreffen dabei. Meine Frau begleitete mich. Und dann bei einem solchen Ereignis. Eines vorweg. Es war absolut irre, und ein Dankeschön an alle, die solch ein Projekt aus der Taufe gehoben haben. Wir buchten schon frühzeitig ein Motel für alle drei Tage. Dort lernten wir auch Thomasund Elvira Korb kennen. Zwei überaus sympathische Zeitgenossen. Am Donnerstag besuchten wir das Konzert von Lana Lane und Erik Norlander in der Markthalle. Einzig bekanntes Lied „Weep in Silence“ von Uriah Heep. Eine hervorragende Band und tolle Sängerin. Die Halle und die Bühne waren so klein, das die Musiker sich kaum um die eigene Achse drehen konnten.
Mittlerweile haben wir uns schon eine kleine Sammlung angeeignet. Das erste Highlight an diesem Abend war die Aftershowparty. Ein Reisebus brachte uns in irgendeine Kneipe. Wir waren dort quasi unter uns, bis auf einmal John Lawton mit Ehefrau Iris und Band vorbeischauten. Im Schlepptau hatten Sie noch Paul Newton und Keith Baker mitgebracht. Ich hatte gleich die Gelegenheit mit den Beiden ein Small Talk zu führen. Lana Lane und Erik Norlander gesellten sich später auch noch dazu.

Am Freitag und Samstag sollte dann die Party im Downtown Bluesclub abgehen. Im Laufe des Tages trudelten auch alle anderen Mitglieder ein, wobei ich sagen muss dass wir uns in absolut toller Gesellschaft befanden. Ich versuche mich jetzt einfach mal kurz zu fassen, denn um alle positiven Dinge niederschreiben zu können, würde daraus ein Roman entstehen. Ich hatte vorher nie die Gelegenheit John Lawton einmal live zu sehen. Alles was vorher über ihn gesagt und geschrieben wurde trat ein. Ein genialer Sänger und Entertainer, der zwei perfekte und verschiedene Konzerte spielte. Die Band tat ihren Teil dazu bei.

Ich dachte zunächst Ken Hensley würde am Freitag als Gastmusiker in der J.L.B. spielen und am Samstag umgekehrt. Zu meiner Überraschung spielte Ken mit seiner Band ebenfalls zwei Konzerte die mir aber identisch schienen. Auch Paul Newton und Keith Baker kamen zum Einsatz. Mit der J.L.B. spielten Sie „The Wizard“, und das so als hätten sie ewig zusammengespielt. John spielte so ziemlich alles von Lucifers Friend über Uriah Heep bis zu seinen Soloprojekten. Ich war immer ein großer Hensley Fan, aber ich hatte es nicht geschafft ein ganzes Konzert von ihm zu sehen, da meiner Frau und Mir die Beine und Füße schon schmerzten. Denn soviel Musik hatte ich nicht erwartet. Das absolute Highlight seiner Show war der Titel“ The Last Dance“.

Auch nicht zu vergessen die Vorgruppen Easy Livin, The Bonds und Trevor Hensley mit seiner Frau Stella. Alle haben dazu beigetragen das es ein unglaubliches Wochenende wurde. Leider habe ich das Finale am frühen Sonntagmorgen verpasst, als Ken, John und Co. noch einmal für ein paar Lieder auf der Bühne standen.

Einen ganz dicken Wermutstropfen gab es dennoch. John kündigte seinen Abschied von der Bühne an und es schien ihm verdammt schwer zu fallen den letzten Song zu spielen. Passend der Titel „Shoulder To Cry On“. Ich glaube selbst seine Musiker waren überrascht. Aber man soll ja nie, nie sagen.

Fazit: Ein in jeder Hinsicht perfektes Wochenende, vor allem was die Ticketpreise angeht. 50 Euro für 5 Konzerte Vorgruppen gar nicht mitgezählt. Ich weiß nicht ob jemand dabei war der die Zeit gestoppt hat, wieviel Live Musik uns geboten wurde. Ich weiß nicht ob sich so etwas noch einmal wiederholen lässt deshalb möchte ich mich noch einmal bei allen bedanken die diese Veranstaltung aufgezogen haben.

Klaus Andrae, 2004

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