Times Magazin Nummer 43 – es sind noch Exemplare verfügbar
Es sind noch einige , wenige Exemplare der legendären und mittlerweile raren Clubzeitschrift Times Magazine des Stay on Top – Uriah Heep Fanclubs vorhanden.
Das 76 – Seiten starke Din A4 große Heft hat – wie jede Ausgabe damals – reichlich Inhalt, Substanz und Info.
Wer sich ein Exemplar sichern möchte kann das Heft mit unten stehendem Kontaktformular für 10,- + Versand 1,45 = 11,45 € bei uns bestellen.
Der Erlös geht für einen guten Zweck an Hinterbliebene eines verstorbenen Mitglieds unserer Gemeinschaft !!!!
SOT- Treffen 2009
Fotos vom letzten offiziellen Fanclub- Treffen 2009 gibt es HIER.
Ein weiteres Treffen ist für 2011 geplant.
Stay on Top – Fanclub
STAY ON TOP Fanclub
Der “STAY ON TOP – Uriah Heep Fanclub Germany” wurde im Jahre 1984 gegründet und hat sich Ende 2009 nach 25 Jahren aufgelöst.
Wir bedanken uns hiermit bei allen Mitgliedern und Freunden, die unseren Fanclub in all den Jahren mit Tat und Kraft unterstützt haben. Unser Dank gilt aber auch allen anderen Uriah Heep Fans weltweit für die große freundschaftliche Verbundenheit.
Unser besonderer Dank gilt den Gründern und fleissigen Helfern der ersten Stunden
- Bernd Pleis
- Mirek Morkes
- Stefan Pawlata
- Peter Bethge
- Christof Mallet
- Martin Hauenstein
- Lars Peper
- Thomas Schaumburg
- Erich Padberg
- Carsten Syllwasschy
- Oliver Lange
- Jürgen Scholz
u.v.m
Ganz herzlich möchten wir uns auch noch bedanken bei MICK BOX, JOHN LAWTON, KEN HENSLEY sowie
Dave White, Rodrigo Werneck und Louis Rentrop.
In Memory of Peter Panka ( 1948 – 2007)
STAY ON TOP Meeting
6. – 8. September 1996 in Braunschweig
mit EASY LIVIN, JOHN LAWTON & GUN NHILL
sowie Ehrengäste
PETER PANKA und WERNER NADOLNY von JANE
In Memory of PETER PANKA
(Herzlichen Dank an Bernd Pleis für die Fotos
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Peter Panka’s meistgestellte Frage:
“Kann ich mal einen Hieb (Bölkstoff) haben?”
Nein, nur HEEP!
)
10. SOT-Meeting, 6. – 8. September in Braunschweig (Bericht von Peter Bethge)
STAY ON TOP Meeting
6. – 8. September 1996 in Braunschweig
mit EASY LIVIN, JOHN LAWTON & GUN HILL
sowie Ehrengäste
PETER PANKA und WERNER NADOLNY von JANE
Die Story eines Jahrestreffens, oder – nichts ist unmöglich …
Wenn man unserem Käpt’n Pleis schon mal einen kleinen Finger reicht, dann nimmt er gelich die ganze Tatze, wie seinerzeit Berti Vogts in den Siebzigern jedem Spielmacher beim Fußballspiel das Fürchten lehrte, so hat nach ihm (Berti) wohl Bernd Pleis die Bezeichnung “Terrier” am ehesten verdient.
Aber schön der Reihe nach …
Als ich im Herbst 1995 wieder einmal Kumpel Ingo (Bocuse, jun. – er lernt Koch) bei uns zu Hause zu Gast hatte, haben wir bis 3:00 Uhr morgens Musik gehört und auch reichlich Bölkstoff auf die Lippen gelegt.
Ich war dem Club zu diesem Zeitpunkt erst vor einem Jahr beigetreten und Thomas Schaumburg war bereits meiner Bitte nachgekommen, mir sämtliche TIMES- Nummern zu kopieren.
Da wandelte mich an diesem Abend doch die Lust an zu behaupten, dass eines Tages bestimmt auch mal einer von HEEP bei mir zu Gast sein werde. Natürlich stand ich noch unter Schock, da sämtliche TIMES sofort aufgesaugt wurden und somit solche Phantastereien unter Alkoholeinfluss ans Licht der Morgendämmerung gefördert wurden. Da ich mit dem Bernd fortan regen Kontakt pflegte und im SOT- Fragebogen eine bestimmte Fradge mit JA beantwortete nahm das Schicksal seinen Lauf.
Unsere Ideen von heute sind die Realität von morgen.
Im Frühjahr 1996 dann auf dem Nach-Hause-Weg fahre ich am TAM TAM vorbei. Da dort ein Gertränkemarkt ist, komme ich nach erledigtem Einkauf auf die Idee nachzufragen, ob man in jenem Ambiente unsere alljährliche Feierlichkeit zelebrieren könnte – Termin Spätsommer.
“Wie soll das laufen?”
“Samstagabend mit ‘ner Band Easy Livin’ – Uriah Heep- Coverband”.
“Geht, darf nur nicht zu laut werden, sonst werden wir eventuell von den lieben Nachbarn angepisst”.
Also nach Hause gekommen, und Bernd angerufen.
Präsi: “Was kostet so ‘ne Veranstaltung?”
Peter: “Gage, Catering, PA, etc. – Zu teuer, vergiss es !”
Wir telefonierten jetzt regelmäßiger als sonst, Bernd, Mirek, Christopher und Christof (Commander Straker ?) planten einen Kurztripp nach England, um John Wetton und John Lawton live zu sehen und Bernd wollte dann John Lawton fragen, ob er nicht Lust hätte, auf unserem Jahrestreffen zu spielen.
“Nee, ist klar”, sagte ich ganz selbstvertändlich und dachte, jetzt “isser” verrückt geworden.
Nach jenem England-Trip (darüber wurde in TIMES 25 berichtet) rief Bernd dann auch gleich zurück und teilte mir u. a. mit, dass John sich die Sache vorstellen könne und dass er sich demnächst bei mir melden werde um Einzelheiten über eine mögliche Realisierung eines Konzertes zu besprechen.
“Nee, ist klar”, gab ich wieder etwas beiläufig zurück.
Also, ich hielt es nicht für möglich. Dann passierte erst einmal gar nichts. Ich vergaß auch, dass da was kommen sollte.
Und da geschah es.
Sekretärin: “Da ist ein John Lawton für dich.”
Er ruft mich in der Firma an und vom ersten Augenblick an lässt er keinen Zweifel aufkommen, dass er ein netter Mensch ist und ich muss mich im ersten Moment zwingen nicht soviel dummes Zeug zu erzählen, wir haben sofort einen Draht zueinander und in diesem Moment war mir klar:
Du machst ein Konzert mit GUN HILL, es gibt kein zurück mehr.
Was wird aber aus Easy Livin’ ?
Können beide Bands spielen?
Wieviel kostet der ganze Aufwand?
Flippen die Jungs im TAM TAM nicht aus?
Fragen über Fragen – kaum Antworten, Versuch macht klug !
Es wird ernst
In den letzten Mai Wochen waren wir uns dann einig geworden, John faxte mir seine Bestätigung zu, wir hatten u. a. vereinbart, dass ich GUN HILL in Norddeutschland ein paar zusätzliche Gigs besorgen sollte, da wir ja für unsere Veranstaltung die Kosten in einem möglichst kleinen Rahmen halten wollten, außerdem, dass war mir klar, muss sich eine Reise von England nach Niedersachsen auch lohnen. Nichts leichter als das, dachte ich in meiner Euphorie und machte mich daran wie weiland Fritze Rauf vor “fuffzich” Jahren nach Auftrittsmöglichkeiten zu suchen.
Ich stieß allenthalben auf Interesse, hatte nur meistens immer die falschen Leute am Telefon. Mal waren sie nicht für’s Booking zuständig dann wiederum konnten sie mir nicht einmal vernünftig absagen, dann wieder hatte ich die Booking-Termine verpasst.
(“Warum hat der Teufel seine Großmutter erschlagen?” “Weil sie keine Ausrede mehr wusste !”)
Also waren in dieser Zeit wohl eine Menge kleinerer Konzertveranstalter ums Leben gekommen.
Der Sänger von Easy Livin’, Michael Keuter, war nachwievor sehr an diesem Gig interessiert und ich hatte sie (Easy Livin’) fast schon abgeschrieben, da das geforderte Equipment für das TAM TAM wohl mehr als überdimensioniert erschien. Außerdem musste die ganz Aktion sowohl bezahlt werden als auch zeitlich durchführbar sein.
Was würde dies bedeuten? – Um einen akzeptablen Eintrittspreis realisieren zu können, muss die Promotion (Plakate, Zeitung, Rundfunk) so gut sein, dass die Bude voll wird.
Ferner würden GUN HILL ihre eigene PA mitbringen und EASY LIVIN’ bräuchten nur ihre Backline, Mikros und Instrumente beizusteuern.
Da netterweise EASY LIVIN’ über die PA von GUN HILL spielen durften, konnten auch sie schließlich verpflichtet werden.
Das hört sich alles sehr einfach an, zog sich aber über 2 Monate hin. Übrigens rief mich sogar Markus Großkopf an, um Interesse für diesen Gig zu bekunden, er selber konnte mir jedoch nicht hundertprozentig bestätigen, ob er am Abend der Veranstaltung tatsächlich dabei sein würde (war er ja dann auch nicht). Während der Fußball Europameisterschaft stand unsere Treffen abermals auf des Messers Schneide, denn im Halbfinale traf Deutschland bekanntlich auf Gastgeber England. John und ich telefonierten am Nachmittag dieses (für Fußballfans) denkwürdigen Ereignisses, dass ja in der englischen Bouleward-Presse derbe hochgespielt wurde (Krauts wir kommen – Magic-Gazza mit Stahlhelm auf dem Kopf und Titelseite).
“Hello John, hier ist Kraut-Peter”.
“Hello Peter, hier ist Limey-Lawton …, du, wenn Deutschland heute abend gewinnt, kommen wir nicht, hahahaha”.
Wir hatten wirklich eine Menge Spaß am Telefon und ich hatte das Gefühl John schon ewig zu kennen, stimmt ja auch, nur dass wir zwischen 1977 und 1996 eben nicht miteinander telefoniert hatten.
Die Suche nach Auftrittsmöglichkeiten für GUN HILL gestaltete sich als schwierig, da die meisten Clubs nur Veranstaltungen am Wochenende machen wollten und somit wenig Spielraum für Termine vorhanden war, deshalb verschob ich kurzerhkand unser ursprünglich geplantes Treffen von Samstag auf Freitag, da in Magdeburg sehr großes Interesse für Samstag vorhanden war und ich unbedingt wollte, dass dort zusätzlich etwas lief.
Die Zeit wurd knapp, Anfang August fuhr ich mit Familie in Urlaub um von dort mit Telefonkarten bewaffnet das leidige Geschäft des Aquirierens von der Telefonzelle aus voranzutreiben.
Vielen Dank an unsere “Berliner Sektion”, Alex und Stefan. Schade, dass in Berlin doch nichts zustande gekommen ist, Ihr habt jedoch tolle Arbeit geleistet, nicht zuletzt wegen Eurer graphischen Arbeiten – sorry, dass ich nicht mehr zum Plotten gekommen bin – ich brauche übrigens noch eines Eurer T-Shirts.
Aus dem erholsamen Urlaub zurückgekehrt mussten die Pressemitteilungen erstellt und verschickt werden, nicht alle gelangten schließlich zur Veröffentlichung (GOOD TIMES, Oldie Markt).
Ansonsten wurden Plakate gedruckt und eigenhändig von Tom und mir aufgehängt, habe auf diesem Wege erst einmal wieder ‘ne Menge neuer Kneipen kennengelernt.
Sie kommen …
“Also, wir kommen dann am Donnerstag, 05.09.1996 so um 15:00 Uhr bei Dir an, wir freuen uns!” Jetzt wurde es spannend, aber am Freitag sollten ja noch ca. 50 Stay on Topper nebst Gästen erscheinen, Hotel musste also noch endgültig reserviert werden.
Weiterhin hat meine liebe Frau Andrea Essen für die Truppe vorbereitet, so dass wir uns am Donnerstag abend noch in Ruhe kennenlernen konnten.
Mein Schwiegervater (passionierter Jäger) besitzt eine eingene Jagd im Harz, er wurde also von uns “auf Sau” geschickt, da wir am Donnerstag dann zur Kennenlernfeier Wild Pig (Hog) servieren wollten. Daraus wurde nichts, weil die Wildschweine zu clever waren und keine Lust hatten bei John Lawton und Co. auf dem Teller zu enden. Es gab dann Goulasch.
Ich faulenzte also ab 14:00 Uhr zu Hause herum, aber sie kamen nicht. Also so um 16:30 Uhr dann die englische Invasion vor unserem Hause stattfand, saß ich auf dem Klo, tolles Timing.
Er schlappte bei uns aufs Grundstück, auf Anhieb gefunden.
“Grüß Dich”. Kurze Umarmung. Großes Hallo.
Ab ins Hotel – ausruhen.
Das Abendessen bei uns auf der Terrasse war sehr ausgelassen, wir lernten sie alle nacheinander kennen:
Iris Lawton
- wirklich charmante und nette Frau
Lloyd Coates
- Schlagzeuger (Vorbild: Tommy Aldridge) und Küken der Band, kann bei Paul McCartney in den Garten sehen
Brian Bennet
- Gitarre – Neuestes Mitglied und Häuslebauer von Beruf
Neil Kavanagh
- Bass – Hat ein eigenes Studio
Ein paar nette Freunde hatten sie ebenfalls mitgebracht.
Sie tranken alle gerne Hefeweizen und beschlossen noch eine kleine Exkursion nach Braunschweig zu machen. Also alle in meinen Bus verfrachtet und die ganze Fuhre ab in die City. Kurzer Stop am TAM TAM um die örtlichen Gegebenheiten schon einmal zu sichten.
Danach waren wir noch im Magniviertel, um nach ein paar Drinks die Heimfahrt anzutreten. Aber wir kehrten noch mit ins Hotel ein, wo sich bereits Robert Merckling und Roger Stötzler die Zeit mir Altbier und Dartspielen vertrieben. Dann haben wir noch ein paar zusammen getrunken und sind dann bald zum Abrüsseln in der Poofe gelandet.
Der nächste Tag sollte noch viel Stress bringen.
06.09.1996 – The Day
Ich muss heute erstmals den ganzen Tag mit Handy rumlaufen, weil ich ja so wichtig bin. In der Tat erweist sich das Ding heute als ausgesprochen nützlich. Dass Essen für SOT organisieren, zum Aufbau ins TAM TAM – nachschauen, ob sich alle gut vertragen. Sie sind jedoch alle Profis und haben keine Probleme miteinander. Nur Tom wird immer nervöser, weil die Jungs jede Menge Hardware auffahren, John versucht ihn zu beruhigen und sagt ihm, dass sei wichtig für die Soundqualität (der Sound war Spitze).
Koordinieren, Begrüßung, organisieren, dass alle Gäste zum Hotel finden, teilweise Gäste abholen – Perter Panka und Werner Nadolny von JANE samt Managerin Traudl, die alle auf Einladung von Bernd als zusätzliche Gäste anreisten.
Um 18:00 Uhr fällt mir ein, dass ich noch keine Kassenbesetzung für den Abend habe, also erneut telefonieren, klappt auch – Danke Mike und Thomas.
Roger Stötzler versucht seit dem Frühstück seine mitgebrachte Hard- und Software zu installieren, damit wir das Konzert einigermaßen mitschneiden können, ich rufe noch den Hans Tiedmann an (ebenfalls Gitarrist und Angestellter in meiner Firma), der kommt auch prompt und versucht mit Roger zusammen das Zeugs für den Abend hinzufummeln. Sie vergessen darüber völlig das Essen und haben kurz vor Konzertbeginn ein entsprechendes Loch im Magen.
Hey Jungens, ihr habt ja das Band-Buffet ganz schön abgeräumt.
Um es vorwegzunehmen, es hat leider nicht ganz mit der Aufnahme geklappt, denn schließlich hat Roger das Zeug ganz neu bekommen. Trotzdem war der Einsatz großartig und hat sicher Spaß gemacht.
Lights out
Durst. Es geht los. Die Hütte ist gut voll, und Easy Livin’ geben Gas. Der Set setzt sich ausnahmslos aus den Klassikern der Byron- Ära zusammen, was die Fans gerne zur Kenntnis nehmen.
Der Sound ist okay obgleich Keyboards live einen sound mitunter leider zukleistern, aber trotz der Enge wird der Gig sehr interessant. Sie sind sehr motiviert und auch musikalisch stehen sie ihren Vorbildern sicher in nichts nach. Einige Stücke klingen nach Meinung vieler Stay on Topper originaler, als die Versionen unserer echten Helden.
Das Finale wird natürlich mit “Lady in Black” bestritten und der Laden singt mit – schöne Stimmung.
Pause
Es dauert vielleicht ein bisschen lang und das Publikum wird ungeduldig, aber als es losgehen soll, bittet mich John GUN HILL anzusagen. Ich fühle mich großartig und tue das auch.
Was jetzt abläuft haut mich völlig um, dieser edle Sound, die Songauswahl (alles gecoverte Stücke) machen dem Publikum sichtlich Spaß. Sicher hätten einige von euch gerne mehr Heep-Stücke gehört.
Apropos Heep-Stücke.
Der Höhepunkt für mich ist “Cheat’n ‘Lie” von Innocent Victim, als John den Song ansagt und mich auf die Bühne bittet, um noch einmal für alles zu danken, schwebe ich auf Wolke sieben.
Vor einigen Wochen hatten wir telefoniert und wir haben über Songs gesprochen. Ich sagte, mehr beiläufig, aber nicht ohne Hintergedanken, dass mir das gitarrenorientierte Stück schon 1978 live mit Heep sehr imponiert hat. Dieses Schlitzohr hat doch tatsächlich gesagt: “Du, an manche Stücke kann ich mich gar nicht mehr so recht erinnern.”
Er ist aber danach aktiv geworden und sie haben es eigens einstudiert – und es kam sehr gut.
Der Abend nimmt seinen Lauf, alles ist viel zu schnell zu Ende, obwohl GUN HILL sehr lange spielten, ich weiß wirklich nicht mehr wie lange.
Nach Konzertende feierten wir immer noch weiter, fahren noch mit in die Kneipe un zugehörigem Hotel und ich rechne noch im Morgengrauen mit Iris ab (Geschäft ist eben Frauensache).
Um 4:00 Uhr morgens esse ich mit Tittenkumpel (überspitzte Formulierung für Busenfreund oder Bruder) Pit aus der Holledau erst einmal eine Gurrywurst an der Theke.
Letzterer hat ganz mutig noch einige Leute zum Hotel gefahren, in einer einmaligen Odysee sind über Feldwege etc. wieder zur Kneipe gefahren – gehen konnten wir ja nicht mehr (war im Nachhinein großer Mist, die Bullen hätten uns bestimmt eingelocht – Bethge, wann wirst du endlich erwachsen?).
The Day after
Die Veranstaltung hinterließ ihre Spuren, ich muss gestehen, dass ich den ganzen Samstag nicht mehr so richtig in Gang gekommen bin. Anstelle von GUN HILL sind JANE zum Frühstück gekommen, die von Clubmitglied Andreas Gaida ihre eigenen CD’s kauften. – Kult!
Abgesehen von der vielen Arbeit hat diese Sache sehr viel Spaß gemacht. Ich habe sehr viel dazugelernt, was ma Rande von öffentlichen Veranstaltungen alles geklärt und organisiert werden muss und vor allem, was man besser machen kann.
Ich fand es sehr nett, dass sich einige sogar schriftlich durch Kartengruß bedankt hatten. John Lawton und GUN HILL waren ebenfalls sehr von der warmen Atmosphäre, die ihnen insbesondere bei uns zuteil wurde, sehr angetan.
Bei der Abreise sollen sogar Tränen geflossen sein. Übrigens sind auch die weiteren drei Gigs sehr gut gelaufen, sie haben das Angebot erhalten jederzeit wieder auftreten zu können.
Nachdem wieder etwas Ruhe eingekehrt war, schickte auch John Lawton mir ein Fax, in welchem er sich, im Namen aller, für das “Abenteuer Deutschland” bedankte.
Wie John in dem Fax so möchte auch ich diesen Artikel mit den Worten schließen:
“LETS DO IT AGAIN …”
Peter Bethge
10. SOT-Meeting, 6. – 8. September in Braunschweig (Bericht von Martin Hauenstein)
STAY ON TOP Meeting
6. – 8. September 1996 in Braunschweig
mit EASY LIVIN, JOHN LAWTON & GUN HILL
sowie Ehrengäste
PETER PANKA und WERNER NADOLNY von JANE
Am Freitag Mittag um ca. 12.00 Uhr trafen Roland Sitz und Martin Klett bei mir in Petersaurach ein, kurz darauf stieß noch Pit, ein Kumpel von P. Bethge mit dazu. Nun die zwei roten Pferde aufgerüstet Anmerkung des Schreibers: Bei Martin H. hätte man meinen können, dass es auf Weltreise gehe) und los gings Richtung A7.
Während der Fahrt bemerkte ich den tollen Musikgeschmack meines Piloten Martin Klett, der meinem sehr ähnelt. Ankuft 17.30 Uhr Braunschweig/Lamme, 1 Km vor dem Ziel gab es noch ein “Metal Rendevous” (Dynamische Kaltverforumung von Peugeot 205 mit BMW 316).
Nach kurzer Betrachtung der scheinbar glimplichen Blechschäden (Anmerkung des Schreibers: 13.000 DM kamen dabei heraus), fuhren wir weiter zum Dorfgemeinschaftshaus, wo schon einige Freaks versammelt waren. Kurze Betroffenheit über die Blechschäden und allgemeine Begrüßung mit den bisher Anwesenden. Danach zeigte sich schon die hervorragende Organisation von Peter Bethge, denn urplötzlich kam eine große Anzahl Döner-Päckchen an, die Peter anscheinend aus dem Ärmel geschüttelt hatte. GROSSES LOB an den Organisator!
Nach kurzem Plausch, Spies und Trank (natürlich Hopfenblütentee) fuhren wir kurz ins Hotel zu Einchecken und anschließend zum Tam-Tam, wo wir dem Konzert der HEEP-Cover-Band “Easy Livin” und John Lawton‘s neuer Band Gun Hill beiwohnen sollten.
Easy Livin’ spielten im mit 220 Leuten gut gefüllten Club erwartungsgemäß einen Set aus den Alben der Byron-Ära.
Der Sound war relativ gut. Herrausragender Track für mich war neben “July Morning” auf jeden Fall “Circle Of Hands”. Man merkte den Musikern den Spaß an der Sache an, wobei einige kleine Fehler nicht zu überhören waren.
Danach enterten GUN HILL die Bühne, welche mit ihrem bluesig angehauchten Hardrock zu gefallen wussten. Sie spielten neben einigen Eigenkompositionen vor allem Coversongs, darunter eine paar von WHITESNAKE sowie HEEP’s “Free Me” (klar, oder!). Als Zugabe kam dann eine Überraschung für alle, vor allem aber für Peter, denn sein Wunsch ging in Erfüllung: “Cheat’n Lie” vom “Innocent Victim”-Album wurden zum Besten gegeben und zeigte, dass John’s Stimme nicht im geringsten etwas schuldig blieb. Klasse!!
Danach wurde freuchtfröhlich gefeiert. Ich dagegen versuchte noch ein bisschen fit zu bleiben, um bei unserem Oldie
Jürgen “Giant” Scholz etwas über seine Heepsche Vergangenheit zu erfahren, was mir nur bedingt glückte (mein lieber Giant, der nächste Smalltalk folgt bestimmt !).
Nach kurzer Nacht gab’s im Dorfgemeinschaftshaus reichlich Frühstück um sich für den Samstag zu stärken. Als Gäste waren Werner Nadolny & Peter Panka von der Deutschrocklegende JANE mit dabei.
Ich war ab dem Frühstück nur noch mit HEEP beschäftigt. Beim Stöbern in den Sammelordnern und Fotoalben von Stefan Künzi, Bernd Pleis und Thomas Schaumburg ließ ich mich nur zweimal stören: Einmal von der großen Sammlung an CD’s und LP’s, die Andreas Gaida zum Verkauf mitgebracht hatte, darunter auch einige Schmankerln für mich. Zum Zweiten, als ich von Peter zum neuen Fan-Club-Koch ernannt wurde.
So studierte ich also noch bis in die Nacht hinein HEEP’s Vergangenheit in den Ordnern, die es leider verhinderten, dass ich mit allen Leuten persönlichen Kontakt aufnehmen konnte.
Nichtsdestotrotz sprangen ein paar interessante Gespräche mit Christopher, Thomas Schaumburg, Stefan Künzi, Stefan Eickhoff und Lars Peper heraus.
Am Sonntag Mittag um 11.00 Uhr gab’s das Abschiedsfrühstück, nach und nach wurde das Häuflein immer kleiner und auch wir traten gegen halb eins die Heimfahrt an.
Fazit: Für mich als Neuling, ein Supertreffen und mein schönstes Wochenende ’96 – Danke SOT!
Kritik: Anwesenheit der Mitglieder unter 50 %, Scha(n)de! Auch ich opferte mein einziges freies Wochenend.
Lob an Stefan Künzi für seinen langen Anfahrtsweg aus der Schweiz.
Hope I see you all on SOT-Meeting ’97.
Martin Hauenstein
10. SOT-Meeting, 6. – 8. September in Braunschweig (Bericht von Martin Klett)
STAY ON TOP Meeting
6. – 8. September 1996 in Braunschweig
mit EASY LIVIN, JOHN LAWTON & GUN HILL
sowie Ehrengäste
PETER PANKA und WERNER NADOLNY von JANE
DAS TREFFEN DER SUPERLATIVE
Doch der Reihe nach:
Der weiteste Anfahrtsweg:
So weint, 550 km einfach, plus ein kleiner Umweg über Petersaurach im Fränkischen bin ich noch nie zu einem Treffen gefahren.
Das längste Treffen:
Es war das erste Mal, dass ich zweimal übernachtet habe, und soweit ich das beurteilen kann, haben noch nie so viele zweimal übernachtet.
Das komfortabelste Treffen:
Noch nie wurden wir so gut bewirtet und untergebracht wie diesmal, gedeckter Tisch, schlafen im Hotel. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an die vielen Helferinnen und Helfer von Peter und Andrea, es war einfach traumhaft.
Das teuerste Treffen:
Die Clubmitglieder Martin Klett und Roland Stitz nahmen es mit dem Motto, einander näherzukommen, zu genau. An einer gelben Ampel, ca. 4 Kilometer vor dem Ziel rauschte ich in Rolands fast neuen BMW. Es entstand dabei ein Sachschaden von ca. 13.000 DM.
Das musikalischste Treffen:
Live-Musik hatten wir schon oft, in Rielasingen die Band von Roger, in Marburg die Band von Jürgen, aber hier in einem richtigen Konzert, zuerst die HEEP-Cover Band Easy Livin und dann noch GUN HILL, die Band von John Lawton!
Das war schon was, was im Musik-Club TAM TAM geboten wurde.
Der spektakulärste “Falling Down”:
Die Vorstellung von GUN HILL war wirklich beeindruckend. Doch auf ein Mitglied hatte die Vorstellung offenbar die gleiche Wirkung wie Mireks Sammlung auf Jürgen Scholz, es haute ihn nämlich in der ersten Reihe um und eine Monitor-Box wurde mitgerissen. Vielleicht wird die Rubrik “Spezialgebiet” auf der Mitgliederliste beim Akteur ja einmal um “Falling Down erweitert.
Die beste Ausstattung:
Es war alles da, Kopierer, Stereoanlage, Fernseher und ein Handy, nur ein CD-Player fehlte, was aber nicht weiter ins Gewicht fiel, da wir hauptsächlich seltene Tapes anhörten. Der Gig wurde nicht nur mitgeschnitten, nein er wurde sogar digital von Roger aufgenommen.
Die meinsten URIAH HEEP T-Shirts:
Jürgen Scholz hatte 5 Stück dabei (Für drei Tage!)
Doch der Reihe nach, am Freitag morgen stand ich gemütlich auf, richtete meine Sachen und machte mich auf den Weg gen Norden. Kurze Zeit später stellte ich fest, dass meine Eurocheque-Karte fehlt, und ich konnte mich beim besten Willen nicht mehr erinnern wo sie sein könnte, am Montag fand ich sie Gott sei Dank wieder. Nach ca. 100 km der nächste Schreck, ich hatte meine Hellowwen-Platten vergessen, die ich eigentlich von Markus Großkopf, dem Bassisten von HELLOWEEN und Easy Livin signieren lassen wollte. Da dieser aber nicht kam, war es nicht so schlimm.
Auf der Strecke dann erkannte ich, dass meine Zeitschätzung, in ca. 2 Stunden von mir nach Petersaurach zu Martin Hauenstein zu kommen, wegen der vielen LKW und Wohnmobilen, etwas zu optimistisch war. Mit nur ca. 20 Minuten Verspätung kam ich bei Martin an und lernte ihn und Roland Stitz entlich einmal persönlich kennen. Ich kannte sie vorher nur vom Telefon bzw. von ihren Artikeln. Peter Gerl, ein alter Kumpel von Peter Bethge, traf kurze Zeit später ein. Nun konnte es losgehen. Der Bruder von Peter Gerl war übrigens vor Jahren einmal Mitglied bei STAY ON TOP.
Auf der Fahrt durch halb Deutschland lernten wir sämtliche Arten von Wetter und Fahrtempos kennen, aber über Braunschweig lachte dann die Sonne. An der Autobahnabfahrt passierte schließlich der besagte Unfall. Doch nachdem festgestellt wurde, dass unsere Autos noch fahrbereit waren, fuhren wir weiter zum Treffpunkt, die Sorgen um die Autos wurden erst einmal vertagt, es galt die anderen Clubmitglieder zu gegrüßen. “Mensch, was habt denn Ihr gemacht!?”
Es war schön, zum einen die alten Bekannten, diejenigen, die ich bisher nur von deren Artikeln her kannte und schließlich die ganz neuen Mitglieder zu treffen.
Nach dem Abendessen (Chicken Döner) und den ersten Gesprächen brachen wir dann zum Hotel auf, ich war ja gespannt, was uns da erwartete. Es war ein modernes Übernachtungshotel, einfach, aber bequem, sauber und billig.
Wir fuhren dann zum TAM TAM, mein Auto fuhr immer noch, wenn es auch etwas kreischte, wo wir dann John Lawton trafen, der diverse Autogramm- und Fotowünsche geduldig erfüllte. Da die Bühne von GUN HILL belegt war, mussten Easy Livin in zwei ausgeräumten Stizecken spielen. Zitat des Sängers: “Stageacting entfällt heute”. Dennoch lieferte die Band eine tolle Vorstellung mit ihren Cover-Songs aus der Byron-Ära. Bis auf einige Ausrutscher im Textbereich, “The Wizards” bekam einen völlig neuen ähhm Anfang, war die Vorstellung beeindruckend. Der Keyboarder bekam spontan den neuen Spitznamen “Ken”. Jene, die dabei waren wissen warum, die anderen haben selber Schuld.
Insbesondere begeisterte die Band mit Titeln, die die richtigen HEEPÜ nicht oder nicht mehr im Programm haben, wie zum Beispiel “Sunrise” oder “Return To Fantasy”.
Nach einer kurzen Umbaupause stieg dann John Lawton mit seiner Band GUN HILL auf die Bühne.
Von der Musik her sehr bluesorientiert, spielte er Coverversionen verschiedener Bands, die Höhepunkte waren natürlich “Free Me” und, wer hätte es gedacht, “Cheat’n Lie”. John bewieß, dass er immer noch eine der besten Rockröhren hat. Was auffiel, war insbesondere sein brillanter Gitarrist. An die restlichen Stücke kann ich mich nicht mehr ganz so genau erinnern, da ich während des Gigs etwas abgelenkt war. (Anm. Bernd: “Ja ja, die hübsche Nachbarin..”)
Nach der Show saß man dann noch in lockeren Runden zusammen und diskutierte, soforn man nicht bereits im Hotelzimmer an der Matratze horchte (Gell, Herr Feibig!!!).
Nachdem man dann aus dem TAM TAM so gegen 3 Uhr morgens mehr oder weniger freundlich hinauskomplimentiert worden war, blieb der harte Kern noch eine Weile im Hotelfoyer, bis schließlich alle nach und nach in ihren Zimmern verschwanden.
Am nächsten Morgen dann Frühstück im Dorfgemeinschaftshaus, am gedeckten Tisch mit frischem Kaffee, da kam Freude auf. Dann wurden die ebenfalls anwesenden Mitglieder & Ehrengäste von JANE, Werner Nadolny und Peter Panka, nachdem sie sich bei Clubmitglied Andreas Gaida ihre eigenen CDs gekauft hatten (!!) von Peter zum Bahnhof gebracht.
Mit Hilfe von Roland und Klaus Feibig wurde dann mein Auto wieder soweit flott gemacht, dass einer Heimfahrt nichts mehr im Wege stand. Nun konnte ich beruhigt das Treffen zu 100% genießen, vielen Dank an dieser Stelle noch einmal.
Wir grillten nun den Nachmittag über gemütlich und unterhielten uns, blätterten in den Ordnern, das Fußballspiel fiel mangels Beteiligung leider aus, es war auch, trotz Sonnenschein, etwas frisch. Es war halt das, was die Treffen so besonders macht, aus ganz Deutschland und der Schweiz kamen die Leute jeden Alters und Schichten, um hier mit Gleichgesinnten zusammen zu sein, zu diskutieren und Musik zu hören. Es war einfach schön.Erst weit nach Mitternacht löste sich die Gemeinschaft auf.
Am nächsten Morgen wieder das bekannte hervorragende Frühstück, dann zerstreute man sich. Gegen 12 Uhr hieß es dann auch für uns vie wieder Abreise, es kam das bange Gefühl auf, hält das Auto?
Kurz vor Würzburg trennten wir uns dann, und ich fuhr alleine weiter und kam glücklich gegen 18 Uhr zu Hause an. Am Abend brachte ich mein Auto zur Werkstatt. Eineinhalb Wochen später fuhr ich dann ein neues Auto und gab den alten in Zahlung. Aber trotz dieses Crashs war es ein wirklich tolles Treffen.
Martin Klett
P. S.: Nachdem mein letzter Plattentipp mit ROYAL HUNT so toll ankam und jeder der die CD gekauft hatte, begeistert war, will ich es mit einem neuen Tipp in einer ganz anderen Richtung versuchen:
Wer eine wirklich krasse Scheibe hören will, sollte sich die Scheibe “Herzeleid” der Gruppe RAMMSTEIN kaufen, aber bitte vorher anhören, die Texte sind etwas gewöhnungsbedürftig. Musikalisch liegt die Gruppe zwischen AC/CD und Metallica mit leichten Crossover-Elementen.
CIRCLE OF FRIENDS – International Uriah Heep Convention 2004 – Bericht von Ralf Schünemann
Circle Of Friends
International Uriah Heep Convention 2004
23. – 25. September in Hamburg

Das große Jubiläumstreffen liegt schon wieder deutlich in der Vergangenheit. Aber immer noch trage ich die vielen Eindrücke mit mir herum. Es war rundum gut. Immerhin war ich 3 Tage lang mit Stay On Top und “unseren“ Musikern zusammen, ohne die es Stay On Top gar nicht gäbe.
Ja, es ist kaum zu glauben. Sie waren tatsächlich dabei, die ehemaligen Bandmitglieder von Uriah Heep. Sie standen mit uns an der Theke, saßen bei uns, lachten mit uns und machten vor allem großartige Musik. Was war das für ein tolles Erlebnis!
Paul, Keith, John, Ken und die vielen anderen hochkarätigen Musiker standen für uns auf der Bühne. Haben wir eigentlich richtig begriffen, welches Privileg wir haben? In unserem Fanclub spielen die Musiker extra nur für ihre Fans! Kaum zu glauben aber wahr: Uriah Heep hat persönlich mit uns gefeiert. Bleibt nur der kleine bittere Nachgeschmack, dass vom aktuellen Uriah Heep-Line-Up niemand anwesend war. Eingeladen waren sie jedenfalls…
Wieder einmal habe ich einige Stay On Toper persönlich kennen gelernt, die ich bisher nur vom Sehen kannte. Es war wie in einer großen Familie. Unvergessen bleibt mir der Rundgang durch Hamburg am Samstagvormittag mit einer kleinen, bunt gemischten Fangruppe. Das Wetter war super und wir waren alle gut drauf. Dazu gehörte natürlich der Besuch bei “Saturn“ genau so zwingend wie ein Spaziergang durch die City, Kaffeepause an der Alster und vieles mehr. Wir waren uns alle einig, dass wir ein “verrückter“ Haufen sind und unbedingt zusammen bleiben müssen.
Auch die gemeinsame Zeit im Hotel und besonders das Abschiedsfrühstück am Sonntag in einem Studentencafé werde ich in guter Erinnerung behalten. Doch zurück zur eigentlichen Veranstaltung.
Erik Norlander und Lana Lane boten mit ihrer Band am Donnerstagabend ein tolles Konzert. Die Spielfreude der Akteure sprang schnell auf das Publikum über. Diese Band hätte ein viel größeres Publikum verdient gehabt. Sie spielten tatsächlich so, als wäre der Saal ausverkauft. Erstaunlich auch, mit welcher Selbstverständlichkeit diese Musiker die nächsten Tage gemeinsam mit uns verbrachten.
Sehr schön auch die anschließende After-Show-Party am Donnerstag mit der fröhlichen Busfahrt durch das nächtliche Hamburg (Ein Lob an die Organisatoren). Dort kamen dann völlig unerwartet die John Lawton-Band mit Keith Baker und Paul Newton dazu. Zwei sehr nette Typen, diese beiden. Auf mein Angebot, sich auf einen gerade frei gewordenen Platz zu setzen antworteten beide, dass sie lieber durch die “Runde“ gehen wollen. Eine tolle Einstellung, wie ich meine. So hatte jeder Gelegenheit zu einigen persönlichen Worten mit “seinen“ Musikern. Benji bestand gegen Ende des Abends sogar darauf, mir die Hälfte von seinem Weizenbier abzugeben.
Was John und Ken mit ihren Bands leisteten war vom Feinsten. Der John Lawton-Band rechne ich besonders hoch an, dass sie an beiden Abenden (bei hervorragender Leistung) unterschiedliche Sets spielten. Da steckt harte Arbeit drin. Und Ken mit seiner frisch aufspielenden Band so hautnah live zu erleben – das ist schon etwas Besonderes.
Was mich bedrückt hat, war John’s Abschied von der Live-Bühne. Diesen Schrecken musste ich erst einmal verdauen. Mein nächster Gedanke war aber, dass John und Iris sich in den letzten Jahren wohl sehr verausgabt haben. Ich gönne ihnen eine Ruhezeit. So wie ich John einschätze, wird er den Kontakt zu uns locker aufrecht halten. Und mal ehrlich gesagt: War das nicht ein weiteres Privileg für Stay On Top und eine besondere Wertschätzung, dass sich John unsere Veranstaltung dafür ausgesucht hat?
Interessant war auch die Darbietung von Stella und Trevor Hensley, leider aber an dieser Stelle des Programms taktisch unpassend. Das Publikum war durch das vorher gebotene Programm bereits auf kraftvollen Rock eingestellt. Daran konnten dann auch Stella’s super Stimme und Ken’s Gastspiel gegen Ende des Sets nichts mehr ändern.
Ein besonderes Lob und Kompliment geht von mir an Easy Livin’, die ich nach “Salisbury 2001“ zum 2. mal hörte. Sie haben mich wieder voll überzeugt. Mit geschlossenen Augen hatte ich manchmal das Gefühl, Uriah Heep würde auf der Bühne stehen. Eine mitreißende Darbietung, die wohl keinen ruhig gelassen hat.
Ein außergewöhnliches Highlight war zweifelsfrei der nächtliche Kurzauftritt zum Abschluss. Wer hätte gedacht, noch einmal Keith Baker und Paul Newton live zu erleben, noch dazu so beeindruckend? Es war unglaublich! Schade, dass ihnen nicht etwas mehr Spielzeit an diesem Wochenende eingeräumt wurde.
Besonders intensiv werden mir wohl die Stunden nach dem jeweiligen Konzert von Freitag und Samstag während der After-Show-Party in Erinnerung bleiben. Es ist wahrlich nicht selbstverständlich, mit Gleichgesinnten aus ganz Deutschland und den anwesenden Musikern so locker und ungezwungen in gemütlicher Atmosphäre zusammen zu sein. Welcher Fanclub kann das sonst noch bieten?
Besonders danken möchte ich den Organisatoren aus den eigenen Reihen sowie den Veranstaltern und Helfern. Ich weiß, was ihr geleistet habt.
Jetzt freue ich mich auf unser Treffen im September…
Gruß
Ralf Schünemann, 2004
CIRCLE OF FRIENDS – International Uriah Heep Convention 2004 – Bericht von Klaus Andrae
Circle Of Friends
International Uriah Heep Convention 2004
23. – 25. September in Hamburg
Ich war das erste Mal bei einem Fantreffen dabei. Meine Frau begleitete mich. Und dann bei einem solchen Ereignis. Eines vorweg. Es war absolut irre, und ein Dankeschön an alle, die solch ein Projekt aus der Taufe gehoben haben. Wir buchten schon frühzeitig ein Motel für alle drei Tage. Dort lernten wir auch Thomasund Elvira Korb kennen. Zwei überaus sympathische Zeitgenossen. Am Donnerstag besuchten wir das Konzert von Lana Lane und Erik Norlander in der Markthalle. Einzig bekanntes Lied “Weep in Silence” von Uriah Heep. Eine hervorragende Band und tolle Sängerin. Die Halle und die Bühne waren so klein, das die Musiker sich kaum um die eigene Achse drehen konnten.
Mittlerweile haben wir uns schon eine kleine Sammlung angeeignet. Das erste Highlight an diesem Abend war die Aftershowparty. Ein Reisebus brachte uns in irgendeine Kneipe. Wir waren dort quasi unter uns, bis auf einmal John Lawton mit Ehefrau Iris und Band vorbeischauten. Im Schlepptau hatten Sie noch Paul Newton und Keith Baker mitgebracht. Ich hatte gleich die Gelegenheit mit den Beiden ein Small Talk zu führen. Lana Lane und Erik Norlander gesellten sich später auch noch dazu.
Am Freitag und Samstag sollte dann die Party im Downtown Bluesclub abgehen. Im Laufe des Tages trudelten auch alle anderen Mitglieder ein, wobei ich sagen muss dass wir uns in absolut toller Gesellschaft befanden. Ich versuche mich jetzt einfach mal kurz zu fassen, denn um alle positiven Dinge niederschreiben zu können, würde daraus ein Roman entstehen. Ich hatte vorher nie die Gelegenheit John Lawton einmal live zu sehen. Alles was vorher über ihn gesagt und geschrieben wurde trat ein. Ein genialer Sänger und Entertainer, der zwei perfekte und verschiedene Konzerte spielte. Die Band tat ihren Teil dazu bei.
Ich dachte zunächst Ken Hensley würde am Freitag als Gastmusiker in der J.L.B. spielen und am Samstag umgekehrt. Zu meiner Überraschung spielte Ken mit seiner Band ebenfalls zwei Konzerte die mir aber identisch schienen. Auch Paul Newton und Keith Baker kamen zum Einsatz. Mit der J.L.B. spielten Sie “The Wizard”, und das so als hätten sie ewig zusammengespielt. John spielte so ziemlich alles von Lucifers Friend über Uriah Heep bis zu seinen Soloprojekten. Ich war immer ein großer Hensley Fan, aber ich hatte es nicht geschafft ein ganzes Konzert von ihm zu sehen, da meiner Frau und Mir die Beine und Füße schon schmerzten. Denn soviel Musik hatte ich nicht erwartet. Das absolute Highlight seiner Show war der Titel” The Last Dance”.
Auch nicht zu vergessen die Vorgruppen Easy Livin, The Bonds und Trevor Hensley mit seiner Frau Stella. Alle haben dazu beigetragen das es ein unglaubliches Wochenende wurde. Leider habe ich das Finale am frühen Sonntagmorgen verpasst, als Ken, John und Co. noch einmal für ein paar Lieder auf der Bühne standen.
Einen ganz dicken Wermutstropfen gab es dennoch. John kündigte seinen Abschied von der Bühne an und es schien ihm verdammt schwer zu fallen den letzten Song zu spielen. Passend der Titel “Shoulder To Cry On”. Ich glaube selbst seine Musiker waren überrascht. Aber man soll ja nie, nie sagen.
Fazit: Ein in jeder Hinsicht perfektes Wochenende, vor allem was die Ticketpreise angeht. 50 Euro für 5 Konzerte Vorgruppen gar nicht mitgezählt. Ich weiß nicht ob jemand dabei war der die Zeit gestoppt hat, wieviel Live Musik uns geboten wurde. Ich weiß nicht ob sich so etwas noch einmal wiederholen lässt deshalb möchte ich mich noch einmal bei allen bedanken die diese Veranstaltung aufgezogen haben.
Klaus Andrae, 2004














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