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Ken Hensley

Ken Hensley–Love & other mysteries erscheint in Deutschland am 8. Juni 2012

Eine Möglichkeit in Ken’s neues Album reinzuhören ist HIER !

Details zum Album auf www.ken-hensley.com !

love_final


Ken Hensley–Love & other mysteries ( Preordered )

Die 25 über Ken Hensleys Webseite vorbestellten Exemplare von “ Love & other mysteries “ sind bei Ken angekommen und er hat begonnen sie zu sigineren .

The pre-sale CDs of Ken’s new album have arrived!
Ken has begun signing them and is looking forward to sending them off!
Were you lucky enough to be one of those first 25 orders?
www.ken-hensley.com

 

Soundbeispiele des Albums gibt es hier


Ken Hensley–Love & other mysteries ( Paypal preordered)

Seit August 2011 konnte man über Ken Hensleys  Webseite eine limitierte Vorabausgabe seines nächsten Albums bestellen.
Vorbesteller von Ken Hensleys neuem Album “Love & other mysteries” dürften ihre CD in absehbarer Zeit endlich erhalten.
Durch den Motorradunfall eines Mitarbeiters von Bigmax Productions hatte sich das mastern stark verzögert.

Laut Big Max Productions befinden sich die gemasterten Aufnahmen gerade in der CD- Produktion.

Weitere News dazu verspricht man unter “News” gegen Ende dieser Woche auf http://www.ken-hensley.com


Neue Ken Hensley Webseite

Ken Hensley kündigt auf seiner völlig neu gestalteten Webseite die offizielle Veröffentlichung  seines Albums “ Love and other mysteries” für 28. Mai 2012 an.
hensley


May 28th!

Love & Other Mysteries will be released by Cherry Red Records! The eagerly awaited
new Ken Hensley solo album is coming soon! Featuring brand new material from the
legendary songwriter. This year will see Ken playing some shows in South Africa, as
well as plenty more across Europe promoting his new album. Watch this space for
more news and details about the up and coming release.


Need help?
Got a question for us?

Please don’t hesitate to email us at:
webmaster@ken-hensley.com

www.ken-hensley.com


Ken Hensley Live 5. Januar 2012–Helsinki

July Morning

Cold autumn sunday

 

Easy Livin’


Ken Hensley- Love & other mysteries (update )

Ken Hensley schreibt auf seiner Webseite am 26. Dezember 2011 :

"Hi Everyone,
Dani has just returned from 2 weeks of physiotherapy in Barcelona and is making very good progress now.
We will master Love & Other Mysteries early next week
(January 3rd & 4th) and then it will go to the factory.
I am optimistic that we will be able to start shipping in early February.
Thank you all for your good wishes to Dani and for your patience.
God bless,
Ken
<><"



Die spezielle Limited Edition des Albums “ Love & other mysteries”, die man auf Ken Hensleys Webseite vor einiger Zeit vorbestellen konnte,
soll nun endlich Anfang Februar zugeschickt werden.

 

http://www.ken-hensley.com/


Übrigens  befindet sich Ken Hensleys Album “Faster” auf Platz 27 der Top 40 Releases von Classic Rock Revisited:

http://www.classicrockrevisited.com/bestof2011.htm


Ken Hensley recording Toni Rowland

Zwischen dem 22. Februar und 12. März 2012 ist Ken Hensley in Südafrika , um mit der Sängerin Toni Rowland ein weiteres Album aufzunehmen.
Im Jahr 2007 nahm Hensley bereits mit ihr das Album “Unfolding “ auf.

Dieses Album ist  nach meiner Kenntnis  in Europa nur noch als mp3 Download erhältlich.

(Thomas F. )

( Unfolding anhören )

 

www.tonirowling.com

www.ken-hensley.com


Ken Hensley : Love & other mysteries

Das Album wird nicht vor Ende 2012 offiziell  erhältlich sein, ist aber jetzt exklusiv auf  www.ken-hensley.com (unter News) in Spanien  vorbestellbar als Limited Edition und wird auf Wunsch des Käufers von Ken  signiert.

Ausgeliefert wird das Album ab dem 3. Oktober 2011


10 Fakten über Ken Hensley (Eclipsed 07/08 2011 )

Klick auf den Artikel um ihn zu vergrößern

Hensley_Eclipsed_07_08_2011


Ken Hensley im Good Times Magazin zu “Faster” und “Love and other mysteries “

Ken Hensley erklärt im aktuellen  Good Times Magazin (03/2011), was es mit der neuen CD “Faster” und dem geplanten Album “Love and other mysteries “ auf sich hat:


Ohrenbalsam

Uwe Reuters hat in seinem Blog eine Ankündigung zu Ken’s  neuem Werk bereitgestellt.
Seinen Blog habe ich jetzt auch zu unserer Liste der  “Fanseiten” hinzugefügt.

http://ohrenbalsam.blogspot.com/2011/04/ken-hensley-faster-cd-2011.html


Ken Hensley and Live Fire – Faster erscheint nun definitiv am 20. Mai 2011

Auf Ken Hensley’s Webseite wird das Erscheinen des neuen Albums nun definitiv für 20. Mai angekündigt. Für diesen Termin ist es auch schon bei allen Händlern  vorbestellbar.

Tracklist:
1. Set Me Free (From Yesterday)
2. The Curse
3. I Cry Alone
4. Katrine
5. Faster
6. Slippin’ Away (The Lovers Curse)
7. The End Of Never
8. Beyond The Starz
9. (At) The Last Minute
10. Somewhere (In Paradise)
11. Fill Your Head (With Rock)
12. Circle Of Hands – Hensley, Ken / Live Fire / Norwegian Radio Orchestra

Ein Veröffentlichungsdatum für ” Love… And Other Mysteries” wird auf Ken’s Seite bald bekanntbegeben !


KEN HENSLEY “Blood On The Highway” – Hamburg (Fabrik), 22.05.07 (Review von Ralf Schünemann)

KEN HENSLEY feat.
JOHN LAWTON, GLENN HUGHES, JORN LANDE und EVE GALLAGHER

Weltpremiere der Rockoper
„BLOOD ON THE HIGHWAY
When Too Many Dreams Come True”

Hamburg (Fabrik), 22.05.2007

Gerade 6 Tage war es her, da saß ich im Zug nach Bochum, um endlich wieder gute Livemusik zu hören. Nun war es schon wieder so weit. Diesmal fuhr der Zug in Richtung Hamburg. Dort hatte ich durch Stay On Top in den letzten Jahren viele neue Freunde gefunden und freute mich schon darauf. Diesmal erwartete mich die Uraufführung von Ken Hensley’s Lebensgeschichte “Blood On The Highway“. Also schon ein ganz besonderer Anlass für einen Uriah Heep- Fan.

Nach dem Einchecken im “Schanzenstern“ (bei SOTern bestens bekannt) fuhr ich, wie mit John Lawton in Bochum verabredet, Richtung Innenstadt, um ihn in seinem Hotel zu treffen. Dort im Foyer war zu meiner Überraschung bereits die ganze Band versammelt, mit Ausnahme von Glenn Hughes. Monika und Ken Hensley kamen etwas später dazu.

Es war von Anfang an eine große Unruhe durch Medienvertreter vorhanden, die sich für “unsere“ Musiker sehr interessierten. Intensive persönliche Gespräche wie zuletzt in Bochum waren deshalb leider nicht möglich. Trotzdem war es interessant, einmal den privaten Unterhaltungen der Musiker und Manager zu folgen und diese netten Leute teilweise auch kennen zu lernen. Ich war als Mitglied dieser Tischrunde akzeptiert.

Allgemeine Hektik kam auf, als Glenn seinen Manager per Handy anrief, dass er am Flugplatz fest sitzt und wohl nicht kommen kann (Streik in Italien…). So zog ich es schweren Herzens vor, diese nette und interessante Runde vorzeitig zu verlassen, um nicht noch mehr Unruhe in diese unglückliche Situation zu bringen. Es wurde jetzt hektisch diskutiert, wie es mit dem Auftritt ohne Glenn weiter geht…
.
So verbrachte ich den weiteren Nachmittag damit, Hamburg zu Fuß zu erkunden (Schwerpunkt: Schallplattengeschäfte…;-). Als ich in meinem Hotelzimmer noch eine kleine Ruhepause einlegen wollte, klingelte zum ersten mal das Handy. Überraschender Weise hatten es Maggie und Chris vom LHS-Fanclub geschafft, nach Hamburg zu kommen. Eine Verbindung besteht hier bekanntlich durch John Lawton. Beide hören aber auch gerne Ken Hensley und Uriah Heep. Und ich wiederum die Les Humphries Singers. Verschiedene Musikstile müssen sich nicht zwangsläufig widersprechen. Ich brach also gleich auf, um die beiden endlich mal persönlich kennen zu lernen und über unsere Musik zu plaudern.

Weitere überraschende Bekannte und “neue Gesichter“ traf ich nach und nach im Laufe des Abends. Danke auch an alle, die mich dort einfach so angesprochen haben, so z. B. ein Mitglied unseres SOT- Forums, den ich noch nicht persönlich kannte. Es ist schön, auch in fremder Umgebung unter Gleichgesinnten zu sein. Das hatte schon beinahe den Charakter eines Familientreffens. Musik verbindet…;-))).

Der Einlass verzögerte sich um mehr als eine halbe Stunde. Die Band musste durch das Fehlen von Glenn Hughes vieles umarrangieren. Das war zusätzlicher Stress für die Akteure. Die wartenden Konzertbesucher waren aber sehr geduldig und blieben friedlich (ich habe es auch schon anders erlebt). Dann war es endlich so weit und die disziplinierte Menschentraube löste sich schnell auf.

Etwa gegen 21:40 betraten die Musiker die Bühne. Sie wurden mit lautem Jubel begrüßt und konnten bereits mit dem ersten Song der Ken Hensley Story voll begeistern. Kräftiger Applaus war die verdiente Belohnung. Ken Hensley war sichtlich gerührt. Selten habe ich Ken so herzlich lachen gesehen… Die Begeisterung setzte sich weiter fort, denn die gebotene Musik war hochklassig. Spielfreude und Klasse steigerten sich mit jedem Song. Das fachkundige Publikum wusste dies zu würdigen.

Es mögen vielleicht 500 Leute in der Fabrik gewesen sein, etwa die Hälfe davon geladene Gäste und Medienvertreter. Für einen normalen Dienstag Abend aber gut besucht.

Als John Lawton schließlich für seinen Gesangspart “It Won’t Last“ die Bühne betrat, war eine weitere Steigerung in der Stimmung zu spüren. Allein die Ausstrahlung dieses Mannes kann schon mitreißen. Sein Gesang war perfekt und wie gewohnt mit bluesigem Touch. Ganz toll gemacht. Und es ging immer weiter, Schlag auf Schlag. Unglaublich, was dort an hochklassiger Rockmusik von bedächtig bis heavy geboten wurde. Mit “The Last Dance“, ebenfalls ein Meisterwerk von Ken, gab es schließlich einen bombastischen Abschluss dieser musikalisch hochwertigen “Blood On The Highway-Story“, begleitet von einer kleinen Gruppe attraktiver Streicherinnen, die im Live-Klang leider etwas untergingen (hoffentlich auf der DVD besser zu hören).

Nun gab es eine verdiente Spielpause. Niemand ahnte, dass es danach noch eine weitere (unglaubliche) Steigerung geben würde… Mit einer sehr guten Heavy-Version von “Brown Eyed Boy“ begann ein Spektakel, das man auch als “Uriah Heep – The Very Best Of“ hätte bezeichnen können. Der Meister selber setzte die Akzente. Bereits bei diesem ersten Song (wurde der jemals live gespielt?) kam altes Uriah Heep-Feeling auf.
Unglaubliche Reaktionen aus dem Publikum erlebte man bei den ersten Orgeltönen zu “Circle Of Hands“, gespielt vom Meister persönlich. “…aaah… und …oooh…“ war von überall zu vernehmen, dann andächtige Stille. “Easy Livin’“ schließlich riss alle vom Hocker. Und der andere Meister, John Lawton, brachte eine “Free Me“- Version mit überraschendem Blues-Feeling.
Die Akteure hatten das Publikum längst auf ihrer Seite, da lösten die Anfangstöne von “July Morning“ erneut einen Begeisterungssturm aus. Als John dann anstelle von “July Morning“ sang “on a Hamburg evening“, gab es kein Halten mehr. Ein Tribut an seine Wahl-Heimat Hamburg, wo seine Karriere einst begann… Vielleicht auch seine Wiedergutmachung für den ebenfalls 2004 in Hamburg angekündigten Bühnenrücktritt?

Eve Gallagher und John Lawton sangen “Rain“ im Duett. John wie immer souverän. Eve kraftvoll und energiegeladen. Sie konnte bereits bei ihrem Gesangspart im ersten Teil überzeugen. Für meinen persönlichen Geschmack hätte bei diesem sanften Song allerdings besser ein zartes Stimmchen gepasst. Aber musikalisch trotzdem ein Genuss!

Es gab noch weitere tolle Heep- Songs zu hören. Es ging Schlag auf Schlag, Hit auf Hit. Ein Paradies für Uriah Heep- Fans. Und natürlich wurde am Schluss auch noch den reichlichen Zugaberufen Folge geleistet. So sang der Meister selbst die “Schwarze Lady…“. Alle anderen Akteure übernahmen hier die Backing- Parts. Zugegeben, diese extrem rhythmisch gestaltete Version hatte etwas von moderner Unterhaltungsmusik. Aber genau das wollte die Mehrheit der Anwesenden in diesem Moment hören. Wir “Fachleute“ sollten an dieser Stelle einfach mal beide Augen …äh… Ohren zudrücken, ok? Immerhin sang dies der Meister persönlich!

Aber immer noch gab das Publikum keine Ruhe. Die Akteure hatten bereits die Bühne verlassen, der Applaus wollte nicht enden. So kehrten sie zurück und wir kamen viel umjubelt in den besonderen Genuss von „Gypsy“.

Es war schon nach Mitternacht, als die Bühne endgültig dunkel wurde. Aber für die Musiker begann jetzt erst noch die Handarbeit. Ohne Übergang wurden nun Autogramme geschrieben, wobei ein John Lawton (ich kenne ihn nicht anders) keine Scheu hatte, sich den paketweise dargebotenen Schallplattenstapeln, Fotos und Postern zu stellen. Für alle hatte er ein nettes Wort. Woher nimmt er diese Energie? Ich stand zeitweise direkt daneben und bekam allein schon vom Zusehen Schreibkrämpfe…;-). Trotzdem “übersah“ er während dessen niemanden von uns SOTern in der Menge, was er jedem von uns sozusagen im Vorübergehen durch kurze Worte und nette Gesten zeigte. Von Ken leider keine Spur… Ich vermute, dass er lieber backstage Autogramme verteilte.

Ich stand noch lange dort mit SOTern und Freunden. Auch mit vielen, die ich vorher gar nicht kannte und bekannten Gesichtern aus der regionalen Musik-Szene. Das ist Hamburg…

Was Ken Hensley betrifft, war dies mein bisher bestes Live-Erlebnis. So gelöst und musikalisch in Form habe ich ihn auch mit der Hensley-Lawton-Band oder etwa beim SOT- Meeting 2006 in Homburg mit der hochklassigen Uriah Heep- Coverband Circle Of Hands noch nicht erlebt. Er war in so guter Verfassung, dass er manchmal regelrecht über die Bühne “hüpfte“. Und Ken genoss jede Art von Anerkennung sichtlich…

Fazit: wir erlebten in Hamburg das große Werk eines großen Meisters. Ken Hensley hat seine Klasse bewiesen. Ich wünsche ihm viel Erfolg für “Blood On The Highway“ Sollte er damit auf Tour gehen – Ich bin dabei!

John Lawton wird mit jedem Auftritt ausgereifter. Seine Stimme hat in letzter Zeit einen herrlichen Blues bekommen. Sein Abschied 2004 ist ab sofort vollendete Vergangenheit, “John Lawton is back…!“. JOHN, ziehe bitte weiter deinen eigenen Stil durch. Dann bist du der Größte! – Ich “überprüfe“ das dann im Oktober beim sHeep- Market, ok?

Jorn Lande war für mich eine tolle Entdeckung. Eine kraftvolle Stimme zwischen Purple und Heep. Er sang seine Parts kraftvoll und gut.
Mit Eve Gallagher erlebte Hamburg eine Sängerin mit enormer Stimme und Ausstrahlung. Nicht immer passend zu Hensley/ Heep, aber gesanglich hochklassig.
Ein besonderes Lob auch an die übrige Band – alles stimmte an diesem Abend. Ihr wart großartig!

Ken, this was a very great work! – Well Done !!!

Heep On!
Ralf Schünemann

Fotos gibt’s >> HIER


KEN HENSLEY “Blood On The Highway” – Hamburg (Fabrik), 22.05.07 (Review von Martin Wolter)

KEN HENSLEY feat.
JOHN LAWTON, GLENN HUGHES, JORN LANDE und EVE GALLAGHER

Weltpremiere der Rockoper
„BLOOD ON THE HIGHWAY
When Too Many Dreams Come True”

Hamburg (Fabrik), 22.05.2007

Am 22. Mai 2007 fand um 21 Uhr in der Fabrik in Hamburg die Uraufführung des Konzeptalbums >Blood on the Highway< von Ken Hensley statt. Einleitend möchte ich bemerken, dass die Räumlichkeiten den idealen Rahmen bildeten für einen im Ganzen gelungenen Auftritt. Leider war das Konzert nicht ausverkauft, was der großartigen Stimmung der zum größten Teil wohl jenseits der 40 Jahre befindlichen Anhänger ( bin auch schon 46 ) keinen Abbruch tat. Im Gegenteil, man konnte sich frei bewegen und die Jungs und Mädels auf der Bühne von allen Seiten gut beobachten. Nachdem die ersten drei Stücke des Albums für meine Ohren ein wenig übersteuert und dumpf rüberkamen, überzeugte das übrige Album zumindest mich als bekennenden Heep-Fan der 70er Jahre vollkommen. Das war guter, handgearbeiteter Rock wie zu den besten Uriah Heep Zeiten. Begeistert hat mich insbesondere der Auftritt von John Lawton beim Song >It won´t last< sowie der folgende Auftritt der Sängerin Eve Gallagher mit >Think twice<. Höhepunkt von Part I war für mich jedoch das Stück >The last dance<, welches Ken Hensley selber vortrug. Es waren schon immer seine Balladen, die mich am meisten faszinierten, die Stücke, die einen wirklich großen Songwriter auszeichnen. Und auch, wenn ich Ken Hensley nicht persönlich kenne, sondern bei seiner Beschreibung immer wieder auf das Urteil anderer Leute zurückgreifen muss, die ihn häufig als schwierig, ja teilweise arrogant bezeichnen, empfinde ich eines unbestritten: Er ist und bleibt einer der größten Komponisten der Rockgeschichte! Das Album gehört für mich in seiner Gesamtheit zu einem der besten der letzten Jahre wenn nicht Jahrzehnte. Obwohl ich keinen Song vorab gehört hatte, fühlte ich mich gleich in dem Sound wohl und zuhause. Dieses Feeling hatte ich zum letzten Mal 1977 auf meinem Sofa im Jugendzimmer, als ich >Innocent Victim< rauf und runter gehört habe. Nach einer wohlverdienten Pause von ca. 20 Minuten begann Part II mit alten Uriah Heep Klassikern. Dieser Auftritt hinterließ bei mir gemischte Gefühle. Ich bin und war immer ein großer Freund von John Lawton´s Sangeskünsten und der Mann verfügt noch immer bzw. mehr denn je über eine brillante Stimme. Allerdings kam diese nur bei >July morning< richtig zur Geltung. Es ist durchaus schön und wünschenswert, wenn im Bereich von Rockmusik ab und zu einmal frei interpretiert wird, das unterscheidet dieses Genre doch auch von dem Playback-Popgedudel. Aber wie sagte Dieter Bohlen (hoho, welche Provokation des Lesers) doch so schön in der letzten DSDS-Staffel zu Max Buskohl: „Der Komponist hat sich beim Schreiben der Melodien und einzelner Passagen insbesondere von Balladen, die ja davon leben, durchaus etwas gedacht und sein ganzes Herzblut hineingelegt. Dann kann er auch erwarten, dass der Song auf diese Weise vorgetragen wird.“ Und wenn Bohlen auch viel Mist redet, so hat er für mich in diesem Punkt recht. Ein dickes Minus daher von mir für die Duett-Interpretation meines absoluten Lieblingssongs >Rain< vom Heep-Album > The magicians birthday< Dieser Song hatte bei dem Auftritt all seine Melancholie verloren und spielt übrigens auch in meinem demnächst erscheinenden Kriminalroman >DER HEEP MÖRDER< (www.meadi.de, Anfragen an meadi@web.deDiese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) eine Rolle. Dafür allerdings muss ich dem Sänger Jorn Lande, der auch den größten Teil der Album-Songs interpretierte ein riesiges Lob zollen. Bei >Circle of hands< konnte er erstmals seine wirklich tolle Stimme zeigen. Alle Achtung, der Junge hat Zukunft! Und auch der Altmeister selbst, Ken Hensley, der viele seiner grandiosen Songs persönlich vortrug, entsprach oder vielmehr übertraf auch mit dem Gesang meine Erwartungen. Als dann allerdings nach fast drei Stunden hervorragender Musik bunte Neon-Stäbe verteilt wurden und die ersten Töne von > Lady in black< erklangen, war das dann doch zuviel des Guten und ich verließ, übrigens nicht als Einziger, den Saal. ( Martin Wolter >meadi< am 28. Mai 2007 )


KEN HENSLEY + CIRCLE OF HANDS – Apeldoorn (NL), Bluescafe, 21.10.06 (Review von Renate Fischer und Sonja Cloudt)

Es waren gerade mal 2 Monate nach Homburg vergangen, wo wir KEN HENSLEY mit CIRCLE OF HANDS live gesehen hatten (und wir immer noch davon schwärmten), da kam auch schon der nächste „Hammer“ auf uns zu… ;-) )

Da wir aus zeitlichen Gründen nicht an der Pre-Show (die Fanparty, welche schon um 15.00 Uhr beginnen sollte) teilnehmen konnten, machten wir uns erst am späten Samstagnachmittag mit dem Auto auf den Weg nach Apeldoorn. Nach ca. 1 ½ Stunden Fahrt (und ca. einer halben Stunde Parkplatzsuche) war es geschafft und wir standen um ca. kurz vor 19.00 Uhr vorm Bluescafe. Als wir in das kleine aber gemütliche Lokal hinein gingen, waren erst wenige Leute anwesend.

Nach etwa einer halben Stunde kam Louis Rentrop ins Bluescafe, der uns sehr nett begrüßte und uns herzlich Willkommen hieß. Da es im Bluescafe noch verhältnismäßig ruhig war, machte Louis uns den Vorschlag, ins gegenüber liegende Lokal (in welchem kurz vorher noch die Fanparty stattgefunden hatte) zu gehen, wo auch noch einige andere Heepfans zugegen waren. Also trabten wir rüber.
Drinnen sahen wir auch sogleich Karola Breier (die Managerin von CIRCLE OF HANDS) sowie einige der Bandmitglieder und ein paar Fans an einem der Tische sitzen. Wir gingen zu ihnen und es gab erst mal ein großes Hallo und Umarmungen. Wir setzten uns zu ihnen und verbrachten dort ein gemütliches und lustiges Beisammensein bis ca. kurz vor 21.00 Uhr. Danach gingen wir wieder rüber ins Bluescafe.

Eigentlich sollte das Konzert um 21.00 Uhr anfangen, aber aus „organisationstechnischen Gründen“ wurde der Gig auf 21.45 Uhr verschoben.
Im Bluescafe war es inzwischen proppevoll geworden und wie schon vorher auf den Webseiten bekannt gegeben, war das Konzert ausverkauft. Nun drängten sich 160 Fans auf kleinem Raum. Es herrschte jedoch eine entspannte und freudige Atmosphäre. Irgendwo entdeckten wir dann Isabelle (vom TiT-Heepforum) mit ihrer Schwester und begrüßten auch sie. Wir freuten uns, sie wieder zu sehen.
Etwas später kamen auch „Peeh“ sowie Greg & Sherri (ebenfalls uns bekannt aus dem TiT-Heepforum) zu uns und wir waren erfreut, auch sie alle mal persönlich kennen zu lernen. Greg & Sherri waren übrigens aus Californien (USA) angereist!

Nach einigen Smalltalks mit dem einen oder anderen Heepfan war es dann soweit: CIRCLE OF HANDS betraten die Bühne und legten sogleich los mit “Return To Fantasy”. Und ab ging die Post! :-)

Es folgten “Rainbow Demon”, “I’ll Keep On Trying”, “The Easy Road”, “Seven Stars” u. v. m. (siehe Setlist unten).
Auch “The Park” war diesmal wieder vertreten. Für mich jedes Mal aufs Neue ein Hochgenuss, den Song von CIRCLE OF HANDS live zu hören!

Sonja “kämpfte” sich mit ihrer Kamera nach vorne zur Bühne. Sie ist ja inzwischen längst zu meiner persönlichen SOT-Fotografin geworden, welche ich bei Live-Gigs stets an meiner Seite habe. ;-)
Ich entschied mich diesmal, weiter hinten stehen zu bleiben, da es mir erstens vorne viel zu warm war und zweitens, um die Reaktionen des Publikums besser beobachten zu können.

Das Publikum zu beobachten war eine ganz neue Erfahrung für mich und ich war hoch erfreut über all die positiven Reaktionen, als CIRCLE OF HANDS anfingen zu spielen.
Ich sah so manch groß gewordene Augenpaare in erstaunten Gesichtern und sah viele Daumen, die anerkennend nach oben zeigten. Manchmal konnte ich sogar von einigen Lippen die Worte “großartig” oder “fantastisch” (natürlich in holländischer und teilweise in englischer Sprache) ablesen! :-)

Die Zeit verging wie im Flug und nach dem vorletzten Lied des ersten Teil des Abends war DER Song an der Reihe, auf den die meisten schon sehr gespannt gewartet hatten: “SALISBURY” !

Wir können euch versichern, es war der Hammer !!!
Es war einfach überwältigend, was CIRCLE OF HANDS hier geleistet haben (wir sind jetzt noch total beeindruckt)!
Den Song (die lange Version versteht sich!) live zu spielen ist schon schwierig genug, aber dass es CIRCLE OF HANDS auch noch ohne Orchester (!) geschafft haben, dies so genial darzubieten, dass es einen fast umgehauen hat, war einfach unglaublich! Dieses Live-Stück kann sich durchaus mit der Live-Version von Hamburg 2001 messen!
Mein Körper überzog sich während des ganzen Songs immer wieder mit einer wohligen Gänsehaut (was mir wirklich nicht oft bei Live-Konzerten passiert). Ich glaube, den meisten Heepfans ist es an diesem Abend so ergangen.

Puh, wir sind immer noch ganz sprachlos, denn das hatten ich und Sonja wirklich nicht erwartet – obwohl ich persönlich der Band dies durchaus zugetraut hatte und zudem Karola mir das vorher “prophezeit” hatte. :-)

Nach einer kleinen Pause, war dann das weitere Highlight des Abends an der Reihe:
KEN HENSLEY kam hinzu!

Verständlich, dass nun das Publikum am lautesten bzw. aktivsten wurde… ;-)
Und es ging weiter mit den Songs “Circle Of Hands”, “Stealin’”, “Easy Living”, “July Morning” usw. (siehe Setlist unten).
Man merkte, dass es KEN sichtlich Freude bereitet hatte, die alten Heepsongs wieder zusammen mit CIRCLE OF HANDS zu spielen. KEN war jedenfalls – wie auch schon zuvor in Homburg – bei bester Laune und Spielfreude und machte Scherze.
Und auch bei CIRCLE OF HANDS war festzustellen, dass sie große Freude hatten und auch hier wieder mit Herz und Seele bei der Sache (sprich bei der Heepmusik) waren!

Absolut genial und einmalig war auch, dass CIRCLE OF HANDS + KEN HENSLEY zusammen mit 2 Hammondorgeln (!) gespielt haben, denn vor Ort im Bluescafe stand noch eine weitere Hammond auf der Bühne zur Verfügung.
Könnt ihr euch vorstellen, was das für ein Sound gewesen ist? Könnt ihr das? ;-)
Also ich musste erst mal den Atem anhalten, als dieser gewaltige Hammondsound das Bluescafe erfüllte!
An diesem Abend gab es übrigens auch noch eine ganz tolle Version von “Rain”, bei welcher der Schluß etwas anders gespielt wurde, als man es üblicherweise gewohnt ist. Superklasse!

Natürlich drang die Musik auch weit auf die Straße hinaus und man konnte dort viele Leute durch die großen Fenster des Bluescafes beobachten, wie diese stehen blieben, neugierig hinein starrten und horchten. Einige Leute drückten sogar ihre Gesichter bzw. Ohren an die Scheiben. Darüber musste auch KEN lachen. :-) ))

Ich habe URIAH HEEP in den 70er Jahren leider nicht live erlebt, aber an diesem Abend konnte ich mir sehr gut vorstellen, wie die Live-Gigs von UH damals gewesen sein müssen!
Wie schön es doch ist, dass es eine Band wie CIRCLE OF HANDS gibt, welche uns diesen klassischen Heep-Sound der 70er Jahre zurückgibt! Und natürlich auch, dass KEN HENSLEY uns die Freude macht, ab und zu mit ihnen zu spielen! :-)

Als Fazit können wir sagen, dies war ein Konzert der Superlative! Was natürlich nicht heißen soll, dass bei CIRCLE OF HANDS keine Steigerung mehr möglich ist… :-)
Wir hoffen, die Band ist uns nicht böse, wenn wir euch hier schon verraten, dass der nächste Song, den sie einstudieren werden, “Pilgrim” sein wird! ;-)

Vielen Dank an CIRCLE OF HANDS, vielen Dank an KEN HENSLEY!
Und natürlich vielen Dank an den Organisatoren für diesen tollen Abend!
Wir hoffen doch sehr, dass es nicht das letzte Konzert dieser Art gewesen ist! :-)

Renate und Sonja

Setlist CIRCLE OF HANDS, Teil 1
CIRCLE OF HANDS + KEN HENSLEY, Teil 2

Return To Fantasy
Rainbow Demon
I’ll Keep On Trying
The Easy Road
Seven Stars
Sweet Freedom
Time To Live
The Park
—————-
Salisbury

Circle Of Hands
Stealin’
Easy Living
July Morning
Gypsy
Through The Eyes Of A Child
Rain
Free Me
The Wizard
Lady In Black
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Look At Yourself