The Best Hard Rock Album – Metal Storm Awards 2011
Immerhin ein guter 3. Platz für Into the wild beim Metalstorm Award:
1. Whitesnake – Forevermore 338
2. Graveyard – Hisingen Blues 214
3. Uriah Heep – Into The Wild 123
4. The Devil’s Blood – The Thousandfold Epicentre 120
5. Black Country Communion – 2 68
6. Autumn – Cold Comfort 67
7. Shakra – Back On Track 65
8. Rival Sons – Pressure And Time 18
9. Firebrand Super Rock – Firebrand Super Rock 15
10. Foo Fighters – Wasting Light (write-in vote) 12
11. Chickenfoot – Chickenfoot III (write-in vote) 7
Pain of salvation – Road Salt Two (write-in vote) 7
13. Evanescence – Evanescence (write-in vote) 6
Memory Of A Melody – Things That Make You Scream
Stimme ab für “ Into the wild “
Das Rockmagazin Metal- Storm hat 10 Alben nominiert für das beste Hard Rock Album 2011.
Into the wild ist auch dabei.
Bitte gib “Into the wild “ deine Stimme
http://www.metalstorm.net/awards/categories.php?cat_id=10
Mick Box interviewt am 2. Dezember 2011 von Baz Anderson (Metal Storm )
Mick Box wurde auf der aktuellen Uriah Heep – Tour gestern interviewt.
In Wort und Bild hier aufzufinden:
http://www.metalstorm.net/pub/interview.php?interview_id=624
Konzertreview:
http://www.metalstorm.net/pub/article.php?article_id=1013
Weinprobe mit Uriah Heep
Ein Beitrag des BAyerischen Fernsehen:
http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/frankenschau-aktuell/weinprobe-uriah-heep-video-ID1305635956727.xml
Uriah Heep Konzert am 08. Mai 2011 in Würzburg – Ein Bericht von Martin Böhmer
Durch einen überraschenden Gewinn von 2 Konzert-Tickets erhielt ich die Möglichkeit, beim Uriah Heep – Konzert in Würzburg am 08. Mai 2011 dabei sein zu können. Vielen Dank noch mal an "Argo Konzerte", die mir das ermöglicht haben. Eines der Konzerte der aktuellen Tour hätte ich mit Sicherheit noch besucht. Aber so hatte ich das Glück, mein mittlerweile 8. Uriah Heep-Konzert gratis zu erleben. Die bisherigen Konzertberichte, über die ich gelesen hatte, waren durchweg positiv. Die Band sei in sehr guter Verfassung, waren die einhelligen Aussagen, die meine Vorfreude durchaus erhöhten. Zumal ich bereits im November 2009 auf einem "Klasse-Konzert" in Bad Arolsen war. Ein guter Freund von mir hat mich begleitet, so dass er ebenfalls in den Genuss der zweiten Konzertkarte kam. Die Entfernung war kein Problem. Innerhalb von zwei Stunden waren wir von meiner Haustür in Hann. Münden in Würzburg.
Würzburg ist eine schöne Stadt, aber die Posthalle, in der das Konzert veranstaltet wurde, sah auf den ersten Blick nicht sehr einladend aus. Zuerst dachte ich, wir seien am falschen Ort. Der Eingang sah aus wie der Lieferanteneingang einer verfallenen Fabrik. Kein Mensch vor der Halle. Eine Stunde vor dem Einlass war noch alles verschlossen. Der schäbige Seiteneingang war aber tatsächlich der Haupteingang ! Bald tauchte Security – Personal auf, das uns bestätigte, dass "alles gut sei"…
So nach und nach fanden sich dann auch immer mehr Leute vor der Halle ein. Nicht alle Anwesenden hatten wirklich Ahnung von der Band-Historie. Einige waren zum ersten Mal (!) auf einem Heep-Konzert und fragten, ob das noch die "Alten" seien oder eine Coverband. Dass ließ mich auf den Plan rufen und ich stellte in einem kurzem Abriss der Bandgeschichte klar, um was es sich hierbei handelt. Auch erklärte ich, dass langjährige Stammmitglieder dabei sind / waren. Und dass der "alte" Drummer Lee Kerslake leider ersetzt werden musste. Und der Bassist auch schon seit 1976 dabei sei. So war für diese Besucher vor der Halle die "Heep-Welt" wieder in Ordnung und sie äußerten sich sehr gespannt.
Sie wurden sicherlich nicht enttäuscht…
Im Innern der Halle war das übliche Sortiment aufgebaut. Catering und Merchandising. Die Halle war durch einen riesigen schwarzen Vorhang abgeteilt. Sie war eigentlich wesentlich größer, aber offenbar erwartete man nicht allzu viele Zuschauer. Dennoch war es eine passende Location. Wie immer bei Uriah Heep – Konzerten: Nett und klein…
Ich hätte das Glück, rechtzeitig in die Halle zu kommen und ergatterte mir einen Platz direkt vor der Bühnenabsperrung in der ersten Reihe. Klasse. Genau mittig vor der Bühne auf Tuchfühlung mit der Band. Hier bewegte ich mich auch nicht mehr weg. Die Halle füllte sich zuerst nur sehr langsam. Kurz vor Beginn erblickte ich aber hinter mir nur noch Köpfe. Es schien also rappelvoll geworden zu sein. Mein Freund, der mehr rechts hinten stand, bestätigte meine Einschätzung. Es waren ca. 700 – 800 Besucher anwesend. Wie auch in Bad Arolsen viele ältere Semester (so wie ich und älter ). Erwähnenswert ist aber auch der große Anteil jüngerer Fans, die offenbar mehr von der neuen Besetzung wussten als die Älteren. Neben mir stand ein 27jähriger, der nach eigenen Aussagen auf jedes Konzert geht. Wir beide kamen sehr angeregt ins Gespräch. Seine (sehr junge hübsche) Freundin schien allerdings nicht so sehr der Fan zu sein. Was soll’s. Meine Gattin wollte ja auch nicht mit…
Pünktlich um 20:00 Uhr überkam uns alle in der Halle donnerndes Getöse. Der Bühnenhintergrund mit dem Motiv von „Into The Wild“ wurde hell angestrahlt. Nanu, keine Vorgruppe ? War ja eigentlich angekündigt. Tatsächlich ging es gleich auf’s Ganze !
„Meine“ Heeps betraten überraschenderweise bereits jetzt die Bühne. Die Halle erfüllte sich mit Jubeltönen und Beifall. Das Konzert begann gleich mit einem Power-Song von „Into The Wild“. Nämlich „I’m Ready“.
Es folgten „Return To Fantasy“ und „Stealin“. Ein sehr guter Anfang.
Das Publikum war außerordentlich gut drauf. Nicht im Ansatz die typische Zurückhaltung. Es wurde gleich mitgesungen, gerockt, getanzt, und es gab jede Menge Beifallsbekundungen nach jedem Solo oder anderen musikalischen Einlagen.
Besonders erwähnenswert war der absolut gute Sound. Jedes Instrument war deutlich wahrnehmbar und Bernie Shaw sang sich von Beginn an die Seele aus dem Leib. Keinerlei Schwächen, wie sonst am Beginn von Heep-Konzerten, beim Mixer. Die Band wird von Mal zu Mal besser, habe ich den Eindruck. Nicht zu fassen, wie die das schaffen, bei den vielen
weltweiten Konzerten. Russel Gilbrook trommelte wie ein Tier. Bestimmt nimmt er auf jedem Konzert 10 Kilo ab… Trevor Bolder spielte sich am Bass die Finger wund.
Im weiteren Verlauf wurde überraschenderweise „Trail Of Diamonds“ gespielt. Am Beginn, als der Song mit den ersten einschmeichelnden Orgeltönen und dem wummernden dezenten Drums angespielt wurde, ging ein „Raunen“ durch die Menge.
Viele kannten wohl schon diesen „Über – Song“.
Ich hatte wieder Mal das große Glück, einen Song, der bisher nicht auf der Playlist stand, dargeboten zu bekommen. Mick hatte leider 1 bis 2 Sekunden Probleme mit dem Gitarren-Amp. Gerade in der ruhigsten Phase mitten im Song gab es eine Rückkopplung. Mick war sichtlich gefrustet, aber das Publikum hielt zum Teil fairerweise die Daumen hoch.
Da grinste der gute Mick wieder ! Und er ließ sich auch den Rest des Abends die Laune nicht mehr verderben.
Alle fünf waren in hervorragender Stimmung. Auch das Publikum. Es verleitete Bernie Shaw zu der Aussage, dass er nicht glaube, dass heute Sonntag sei ! „Tun wir einfach alle so, als wäre es Freitag“, sagte er. Und er lachte. „It’s fantastic…“ war an diesem tollen Sonntagabend von Mick und Bernie des Öfteren zu hören.
Die Band spielte professionell und virtuos. Perlen wie „Rainbow Demon“ rundeten den Klasse-Songreigen ab. Das Lied kam durch die druckvollen Drums von Russel Gilbrook besser rüber als das Original. Auch „Look At Yourself“ lebte durch die Erweiterung am Schluss auf. Der Song wurde so gespielt wie auf dem Live-Album „Live At Kawasaki“.
Ein bluesähnlicher zweiteiliger Instrumental-Teil am Schluss, der sich immer schneller steigerte, mit einem sagenhaften Solo von Mick Box !
Eine der Zugaben war „Free ‘n‘ Easy“. Die Band holte einige Leute aus dem Publikum zum Headbangen und Luft-Gitarre spielen auf die Bühne. Es kamen ungeplant immer mehr Leute. Eigentlich hätte auch ich mitmachen können. Aber ich konnte die ungeplante Entwicklung nicht einschätzen und hielt mich zurück. Beim nächsten Mal mache ich auch mit… Die Band mit bestimmt 10 oder 12 Menschen aus dem Publikum zelebrierten bei „Free ‘n‘ Easy“ eine Riesen-Party auf der Bühne. Inklusive Umarmungen, Foto-Shootings und herzlichen Sympathie – Bekundungen.
Einfach nur schön…
Und das war noch nicht alles. Easy Livin‘ und der Klassiker „Bird Of Prey“ (glockenklarer Chor) rundeten das tolle ausgiebige Konzert nach gut zwei Stunden ab.
Ich habe wenigstens wieder Mal ein Gitarrenplektrum von Mick ergattern können.
Schön abgewetzt und bespielt !
Am Schluss die Playlist:
I’m Ready
Return To Fantasy
Stealin‘
Rainbow Demon
Money Talks mit Drum-Solo
Nail On The Head
The Wizard
Into The Wild
Trail Of Diamonds
Gypsy
Look At Yourself mit Instrumental
Kiss Of Freedom
July Morning
Lady In Black
Zugaben:
Free n’ Easy
Easy Livin’
Bird Of Prey
Allen, die das Konzert noch vor sich haben, sei gesagt, es lohnt sich. Die Band ist in einer sehr guten Verfassung.
Gott weiß, wie sie das machen.
Viel Spaß !!!
Gruß
Martin Böhmer
Into the wild
In der neuesten Ausgabe des “ Melodic Rock Fanzine’s “ der Plattenfirma www.frontiers.it erklärt Mick Box u.a. daß der Song- und Albumtitel “ Into the wild” vom gleichnamigen Buch und Film inspiriert ist.
Diesen Film kann ich – wie das Heep Album – nur empfehlen. Ich besitze die entsprechende BluRay, aber der Film lief auch schon im TV.
Es ist eine hervorragende Regiearbeit von Sean Penn mit einem genialen Jungschauspieler Emile Hirsch.
Der Film beruht auf einer wahren Begebenheit.
Mehr Info hier :
URIAH HEEP stürmen die deutschen Charts
URIAH HEEP sind mit ihrem neuen Werk "Into The Wild" auf Platz 32 der deutschen Media Control Charts eingestiegen. Es handelt sich um die höchste Chartplatzierung der britischen Hardrock-Legende seit den 1970ern. Die Redaktion von POWERMETAL.de gratuliert zu diesem tollen Erfolg.
Auch die Soundcheck-Redaktion von POWERMETAL.de hat sich intensiv mit "Into The Wild" befasst. URIAH HEEP konnten sich Platz 3 in unserem April-Soundcheck 2011 sichern. Unsere Gruppentherapie spiegelt weitere Meinungen zum neuen Werk der Rocklegende wider – nicht verpassen!
http://powermetal.de/news/news-URIAH_HEEP_stuermen_die_deutschen_Charts,26447.html
Welcher Titel von Into the wild ist dein Favorit?
Auf der offiziellen Uriah Heep Webseite ist eine Umfrage, welchen der Titel vom neuen Album man am Meisten mag. MAch mit:
Into the wild – Reviews
| Squealer Rocks | deutsch |
| Neckbreaker | deutsch |
| Heavyhardes | deutsch |
| Home of Rock | deutsch |
| Terrorverlag | deutsch |
| The Pit | deutsch |
| Metalminder | deutsch |
| Powermetal | deutsch |
| Eclipsed | deutsch |
| Amazon | deutsch |
| Nightshade | deutsch |
| Stringworks | deutsch ( CH ) |
| Leipziger Zeitung | deutsch |
| Valve Magazin | deutsch |
| Metal Express Radio | deutsch |
| Heavy Metal Heaven | deutsch |
| Jürgen Hövelmann | deutsch |
| Uwe Reuters | deutsch |
| Thomas Friesenhagen | deutsch |
| Rievews Uriah Heep Website | multi |
Sende uns Dein “ Into the wild “ – Review :
Uriah Heep – Into the wild ( Eine Rezension von Jürgen Hövelmann )
Hatten sich die Heeps längst schon in den frühen Siebzigern einen Platz im Rock-Olymp erobert, gefiel der Stilwechsel in den späten 70ern vielen Fans schon nicht mehr und es war bei den Briten in den 80ern der Punkt erreicht, wo sich zahllose treue Zuhörer endgültig von der Band abwandten. Zu anders klangen die damaligen Outputs im Vergleich zu den früheren Höhenflügen wie etwa Demons & Wizards oder Look At Yourself. Erst ab dem hervorragenden 95er-Werk “Sea Of Light” fand man nach und nach etwas auf die Erfolgsspur zurück, klang man wieder etwas mehr nach jener Musik, die UH in den Jahren 1971/73 so groß gemacht hatte. Dennoch waren auch die Werke ab “Sea Of Light” jeweils “nur gut”, man freute sich auf die alljährlichen Tourneen der alten Heroes, denn Live war die Band immer noch eine Bank für überragende Konzerterlebnisse.
Das neue Album “Into The Wild” schlägt nun hingegen wie eine Bombe in die heepsche Fanwelt ein, ein Album das eine regelrechte Euphoriewelle auslöst bis hin zu (wenn es auch etwas pathetisch klingt) Jubelgesängen und Freudentränen. Man schaue sich einmal auf den diversen Fanseiten um, wie sehr das neueste Heep-Werk bei den Fans einschlägt. Auch gibt es ausnahmslos positive bis euphorische Rezensionen in den zahlreichen Fachgazetten zu bestaunen. Was ist geschehen?? Ist die neue Heep-Scheibe tatsächlich so gut und wenn ja warum?
Kurz gesagt: Bei Into The Wild handelt es sich um definitiv die beste Heep-Platte seit dem legendären Sweet-Freedom-Album von 1973, der wohl anerkannt letzten wirklich großen Scheibe der britischen Hardrock-Institution. Hatte man zuletzt immer allenfalls gute Ansätze des typischen Heep-Sounds gehört, ist INTO THE WILD genau jene CD, auf die Heep-Fans seit mehr als drei Jahrzehnten sehnsüchtig warteten. Alle Heep-Markenzeichen wie der geniale mehrstimmige Gesang, Mick Box’ typisches Gitarrenspiel und allen voran ein Hammond-Sound bzw. Hammond-Spiel, wie es seit ewigen Zeit weder Heep noch irgendeine andere Band hat hören lassen, sind eben nicht nur andeutungsweise sondern geradezu im Überfluss vorhanden. Dazu bilden Trevor Bolder (Bass) und der begnadete Drummer Russell Gilbrook die derzeit sicherlich beste Rock-Rhythmusgruppe der Welt, was aufgrund der hervorragenden Produktion von Mike Paxman (u.a. Status Quo, Asia) auch jederzeit hörbar ist. Heep haben wohl noch nie so gut geklungen wie auf dieser Scheibe. Man könnte meinen, mitten zwischen den Jungs im Aufnahmeraum zu stehen, so druckvoll aber auch transparent ist die Produktion geworden.
Die wichtigste Grundlage für diese perfekte Scheibe ist aber natürlich eines: Egal welche kreativen Prozesse dazu geführt haben, welcher Jungbrunnen hierfür ausgeschöpft wurde, Uriah Heep haben auf INTO THE WILD 11 absolute Granaten-Songs aufgelegt. Da kommt nicht eine Sekunde Langeweile auf, es wird durchgängig allerhöchstes Niveau (sowohl spieltechnisch als auch kompositorisch) geboten.
Das schönste an INTO THE WILD ist die Art und Weise wie einem die Musik dargeboten wird. Die Leichtigkeit mit der Heep hier auch komplizierteste Songpassagen zu Gehör bringen, ist einfach ansteckend. Es ist, als hätte man im Vertrauen auf die eigene musikalische und kompositorische Stärke im Studio einfach augenzwinkernd drauflosgespielt (tatsächlich hat man nur drei Wochen im Studio gebraucht), das Ergebnis ist an Vitalität, Spontanität und überbordender Spielfreude einfach nicht zu überbieten. Wenn ich könnte, würde ich für das Album sechs Sterne vergeben und hätte immer noch das Gefühl, damit untertrieben zu haben. Endlich haben es Heep geschafft, die herausragende Qualität ihrer Live-Shows, einfach die Freude an dem was man tut, auch in ein Studio-Werk adäquat rüberzubringen.
Der vergleichsweise einfach gestrickte, dafür aber umso effektivere Opener “NAIL ON THE HEAD” macht einen überzeugenden Anfang, ist aber nur eine Andeutung dessen, was einen im Verlauf des Album noch alles an absoluten Hightlights erwartet.
Track 2 “I CAN SEE YOU” gibt erstmals richtig Gas, ein Stück mit galoppierendem Rhythmus und ansteckendem Refrain, bleibt einem schon beim ersten Hören sofort in den Gehörgängen. Schon diese ersten beiden Songs wären in den 70ern sichere Top-10-Kandidaten gewesen. Wie schon erwähnt: Spielfreude pur.
Der Titelsong “INTO THE WILD” geht ab wie eine Rakete und klingt etwa so wie Deep Purple seit Jahrzehnten gerne klingen würden. Ein aber durchaus eigenständiger, schneller Kracher, sicherlich mit das Beste, was Heep in dieser Hinsicht jemals produziert haben.
“MONEY TALK” kommt mit weniger Tempo aus, besticht aber mit sehr ausgefeilten, teils fast Rush-Mäßig “schrägen” Läufen. Man höre sich mal genauer Bass und Schlagzeug bzw. deren Zusammenspiel an. Gleiches gilt für das Zusammenspiel zwischen Hammond und Gitarre.
Mit “I’M READY” gleich der nächste Knaller. Wer solche Songs schreibt, ist über jeden Zweifel erhaben. Heep im Zenith ihres Könnens. Ohne weiteres Radio-tauglich, aber dennoch purer Hard’n'Heavy-Rock vom Feinsten.
“TRAIL OF DIAMONDS” ist der erste Long-Song auf dem Album, besteht aus drei recht unterschiedlichen Teilen (wie seinerzeit auch bei July Morning der Fall) und sorgt schon durch den Umstand für Begeisterung, dass dieser ohne weiteres auf einer LP wie Demons and Wizards oder Salisbury hätte Eingang finden können.
“SOUTHERN STAR” ist bereits der dritte Heep-Songs innerhalb kurzer Zeit mit nautischem Thema. Phil Lanzon, der als Songwriter (aber auch von seinem tollen Orgelspiel her) spätestens mit dieser CD Heeps ehemaligen Mastermind Ken Hensley vergessen läßt, erzählt die Geschichte des mittelalterlichen Seefahrers, den es immer wieder aufs Meer hinauszieht, mit Bravur. Einer der eingängigsten Songs der Platte.
“BELIEVE” ist ein weiterer Höhepunkt von Into The Wild. Was soll ich noch schreiben? Diese CD läßt einen nicht einmal für Sekunden aus seinem Bann. Auch Believe ist absolut singletauglich, bietet gleichzeitig aber auch Hard Rock vom Feinsten. Bernie Shaws Gesang ist, wie auf dem gesamten Werk, nicht zu toppen.
“LOST” entführt einen mit seinen eher orientalisch anmutenden Melodiebögen und Läufen in eine andere Welt. Bassist Trevor Bolder, der den Song geschrieben hat, wartet mit überzeugenden Lead Vocals auf. Die Melodien und Licks sind mitunter so filigran und kunstvoll, das selbst Rainbows grandioses “Gates Of Babylon” im Vergleich fast wie das Werk einer Schülerband klingt.
“T-BIRD ANGEL” gefällt vor allem durch seinen Refrain, der gleich beim ersten Hören im Gedächtnis bleibt. Tolle Gitarrensoli von Bandgründer Mick Box.
Zum letzten Song “KISS OF FREEDOM” ließe sich lange referieren. Kurz und bündig: Es handelt sich um eine der besten Balladen, die jemals unter dem Namen Uriah Heep erschienen sind. Eine weitere Lanzon-Komposition, aber diese kommt schon einer Hymne gleich.
Fazit: Wer sich dieses Meisterwerk entgehen läßt, verzichtet damit wohl auf DAS Rock-Album 2011. Besser geht es nicht. Uriah Heep sind endlich aus dem eigenen langen Schatten herausgetreten und machen Musik wie zu ihren allerbesten Zeiten Anfang der Siebziger.
Uriah Heep – Into the wild (Eine Rezension von Thomas Friesenhagen)
Into the wild übertrifft meine kühnsten Erwartungen.
Nachdem sich die
ständig tourende Band Uriah Heep studiomäßig nach 10 Jahren Pause 2008 mit Wake
the sleeper zurückmeldete, war die Begeisterung bereits groß.
Auf jenem Album stand deutlich Mick Box mit seiner Gitarre im Vordergrund.
Betrachtet man WTS als ungeschliffenen Diamanten, darf man das nun erschienene Album als fein geschliffenen und polierten Diamanten ansehen.
Das Album besteht aus 11 griffigen Songs mit durchaus markanten Melodien und Wiedererkennungswert.
Der Soundmix ist diesmal sehr ausgewogen. Ich habe mir das Album auf 2 verschiedenen Heimanlagen, am PC sowie im Auto angehört
und höre keinerlei Mängel heraus. Drums, Bass, Keys, Gitarre, Gesang. Alles an seinem richtigen Platz !!!!
Nail on the head
Der erste Song beginnt
mit einem einfachen, aber Mick Box- typischen Gitarrenriff, baut sich dann aber durchaus zu einem guten Opener für dieses Album auf.
Allerdings weist dieser Song noch nicht unbedingt auf das Kaliber an Songs hin, die ihm folgen.
I can see you
Dieser Song erinnert durchaus an den Heep Klassiker " so tired" , klingt aber leichter, schneller und hat trotzdem hohe Eigenständigkeit und Wiedererkennungswert. Hier ist bereits enormer "drive" vorhanden.
Into the wild
Spätestens bei diesem Titel steht das ganze Heepfan- Herz in lodernden Flammen. Was für eine Nummer !
Der Song beginnt mit einem leisen, mystischen Hammondintro, dann schiebt sich die ganze Band mitsamt den typischen Chören äusserst druckvoll ins Geschehen. Into the wild ist äusserst heavy, melodisch und markant geprägt vom Chorgesang. Gänsehaut !!!!
Money talk
ist ein gefälliger Rocksong mittleren Tempos, auch recht heavy und durchaus eingängig. Heavygitarre und "rotzende" Hammond.
I’m ready
zieht das Tempo wieder leicht an, rollt vom Bass her getragen und überzeugt mit eingängigen Melodien
Trail of diamonds
Dieser Song hat ein Kaliber, daß ich von Heep niemals mehr erwartet hätte. Es ist DIE HYMNE des Albums.
Ich dachte zuerst, ich habe die falsche CD, die falsche Band eingelegt.
Der Song beginnt mit einem sanften Gesangspart, getragen von Hammond und clean Guitar.
Der song hat mehrere dynamisch wechselnde Parts und weist typische Heep Trademarks auf, aber auch völlig neue Ideen, die man von
Heep vielleicht noch nie gehört hat und durchaus progressiv einzustufen sind.
Der Titel hat durchaus ein Kaliber wie Led Zeppelin’s " Stairway to heaven" und hält auch dem hauseigenen " July morning " stand.
Das Arrangement ist sehr geschickt ausgeklügelt und filigran.
Von so einer Hymne haben Heep – Fans Jahrzehnte geträumt .
Mich haut der Titel bei jedem Hören um
!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!.
Southern star
ist fast sowas wie eine Ballade, sehr eingängig, singletauglich und auch typisch Heep.
Believe
zieht das Tempo abermals an. Wah wah Gitarre ! eingängige Melodie, ebenfalls singletauglich.
Lost
ist der einzigste Trevor Bolder – Song auf diesem Album. Den Hörproben hatte ich bereits die Vermutung entnommen, daß dieser Titel von Trevor ist. Bingo Hier singt nicht Bernie Shaw. Ich möchte wetten, Trevor Bolder singt seinen Song selbst.
Der Song ist heavy, leicht melancholisch vielleicht, hat ähnliche Atmosphäre wie Deep Purple’s Perfect
Strangers. Absolut ein weiteres Highlight auf ITW.
T-Bird Angel
ist ein leichter, melodischer Song. Singlepotential ! Herrliche Melodie !
Kiss of freedom
Den Abschluß dieses Meisterwerkes bildet eine weitere Hymne. Kiss of freedom ist ein Ohrwurm der Spitzenklasse.
Hört man den Song einmal, bleibt er im Ohr. Abgerundet wird er durch ein langes Hammond- Solo von Phil.
Insgesamt hat man ein ausgefuchst arrangiertes melodisches Rockalbum auf den Markt gebracht, weitestgehend darauf geachtet alte
Elemente aus dem eigenen Haus NICHT zu kopieren.
Zum Artwork:
Das von Ioannis gestaltete Cover ist als schickes Digipack ausgearbeitet. Genauso, wie wir es bereits von den Official Bootlegs kennen, allerdings zusätzlich mit Booklet, daß alle Songtexte beinhaltet.
Fazit:
Dieses Album bietet durchaus neue Töne aus dem Hause Heep, aber auch alle Heep- Trademarks.
ITW ist ein in diese Zeit passendes Alters- Meisterwerk einer pulsierenden, wahrhaftig lebendigen Rocklegende, die sich keinen Augenblick auf ihren Lorbeeren ausruht und sicherlich die meisten ihrer Fans mit einem niemals zu erwartenden meisterlichen neuen Studioalbum aus dem Sessel haut.
Uriah Heep – Into the wild (Eine Rezension von Uwe Reuters)
Am 15.04.2011 war sie endlich im Handel erhältlich, das nicht nur von mir langerwartete neue URIAH HEEP Studioalbum "Into The Wild". Um es auf den Punkt zu bringen:
"Die alten Herren können es immer noch!"
Und wie! Die 12 Songs erreichen fast alle Höchstniveau. Vergessen sind die kommerziellen Schnarchsongs von "Sonic Origami" von 1998 und das Erholungs- und Zwitteralbum "Wake The Sleeper" von 2008………….
Die ganze Rezension ist hier nachzulesen: http://ohrenbalsam.blogspot.com/2011/04/uriah-heep-into-wild-cd-2011.html
Neues Studioalbum für April angekündigt
Uriah Heep sind seit Januar im Studio.
Das neue Album hat derzeit den Arbeitstitel “Into the wild” und soll im April erscheinen.
Ein neuer Vertrag wurde bei Frontiers Records unterzeichnet.
Mehr Info dazu HIER
Frontiers Records gestattet uns hier einen Blick ins Studio:







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